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Freitag, 04.12.2020

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Höchstwert in den USA: 217.664 neue Corona-Fälle in 24 Stunden

Eine Ursache der Entwicklung ist auf Thanksgiving-Feiern zurückzuführen - vor 1 Stunde

+++ Nach den bisheirgen Rekordzahlen von 205.000 neuen Fällen am Freitag vergangener Woche vermeldete die Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore nun 217.664 bestätigte Fälle in den USA. Auch die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Toten in Höhe von 2879 Personen mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion übersteigt den am Vortag erfassten, bisherigen Höchstwert (2804 Tote).

Die Ursache für die Entwicklung ist unter anderem auf Thanksgiving zurückzuführen. Experten hatten mit einer landesweiten Zunahme der Infektionen gerechnet, die Gesundheitsbehörde CDC hatte von Familienbesuchen und Reisen abgeraten - viele Menschen hielten sich jedoch nicht daran. In Regionen mit einer drohenden Überfüllung der Intensivstationen werden nun die Ausgangsbeschränkungen und andere Auflagen verschärft.

+++ Neben den 23.449 neuen Corona-Infektionen binnen 24 Stunden meldete das RKI 432 neue Todesfälle binnen eines Tages. Das ist der dritthöchste Stand seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert von 487 Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden. Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1.130.238 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 (Stand: 04.12., 0 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 820.600 Menschen inzwischen genesen. Dies geht aus den RKI-Zahlen vom Freitagmorgen hervor.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstag bei 0,94 (Vortag: 0,89). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken.

+++ Die baden-württembergische Landesregierung einigte sich am Donnerstag auf nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Kreisen mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Staatsministerium mitteilte. Die Details will das Sozialministerium in einem Erlass regeln. Die Regelung besagt, dass Bürger künftig nachts nur noch mit triftigen Gründen das Haus verlassen dürfen.

+++ Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat am Donnerstag den Hotspot Passau besucht, in dem die Inzidenzzahl vor wenigen Tagen auf über 500 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen gestiegen war. Beim Besuch in Passau vergewisserte sich Söder, dass der Aufbau der Impfzentren vor Ort wie geplant laufe. Er zeigte sich optimistisch und erfreut, dass wie vorgesehen die Arbeit der Impfzentren am 15. Dezember beginnen könne.

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nb, dpa, epd

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