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Hohe Selbstmordrate bei Auslandseinsätzen

Jeder fünfte tote Soldat beging Selbstmord - De meisten Todesfälle gab es in Afghanistan - 04.09.2011 17:59 Uhr

Das berichtet der „Spiegel" und beruft sich dabei auf Informationen aus dem Verteidigungsministerium. Ein Sprecher des Ministeriums wollte diese Meldung nicht kommentieren. Allerdings geht aus einer Internet-Seite der Bundeswehr mit Stand Ende August hervor, dass seit Beginn der Auslandseinsätze 1992 insgesamt 99 deutsche Soldaten starben. 19 Angehörige der Bundeswehr hätten sich im Auslandseinsatz das Leben genommen. Im Jahr 2011 seien bisher sieben deutsche Soldaten im Auslandseinsatz zu Tode gekommen, heißt es auf der Seite.

Aus der Gesamtbilanz seit 1992 geht zudem hervor, dass es mit 52 toten Soldaten die meisten Todesfälle in Afghanistan gab. Dort seien 34 Soldaten nach Fremdeinwirkung gestorben. Bei 18 toten Soldaten hätten „sonstige Umstände“ eine Rolle gespielt. Insgesamt 25 Soldaten starben nach der Aufstellung der Bundeswehr während des Einsatzes im Kosovo, 19 Soldaten in Bosnien-Herzegowina.

dpa

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