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Im Überblick: Diese Corona-Regeln gelten in Bayern

14.1.2022, 18:56 Uhr
Eigentlich wird in Bayern in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1000 das öffentliche Leben in weiten Bereichen heruntergefahren. Diese Regel wurde aber vorerst ausgesetzt.  An sich reicht es, wenn ein Landkreis einmalig über 100 liegt - dann gilt er als Hotspot. Gastronomie und Hotels sowie Sport- und Kulturstätten müssen dann schließen, Veranstaltungen und viele Freizeit-, Sport- und Kulturangebote werden untersagt. Hochschulen müssen auf digitale Lehre umstellen. Schulen und Kitas bleiben offen, der Handel ebenso - dort gilt dann aber eine verschärfte Beschränkung: eine Person pro 20 Quadratmeter. Auch Friseure dürfen weiterhin öffnen. Erst wenn der Landkreis fünf Tage lang bei maximal 1000 liegt, wird wieder gelockert.
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Lockdown für Hotspots: Vorerst ausgesetzt

Eigentlich wird in Bayern in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1000 das öffentliche Leben in weiten Bereichen heruntergefahren. Diese Regel wurde aber vorerst ausgesetzt.  An sich reicht es, wenn ein Landkreis einmalig über 100 liegt - dann gilt er als Hotspot. Gastronomie und Hotels sowie Sport- und Kulturstätten müssen dann schließen, Veranstaltungen und viele Freizeit-, Sport- und Kulturangebote werden untersagt. Hochschulen müssen auf digitale Lehre umstellen. Schulen und Kitas bleiben offen, der Handel ebenso - dort gilt dann aber eine verschärfte Beschränkung: eine Person pro 20 Quadratmeter. Auch Friseure dürfen weiterhin öffnen. Erst wenn der Landkreis fünf Tage lang bei maximal 1000 liegt, wird wieder gelockert. © via www.imago-images.de

Seit dem 12. Januar gilt in Bayern eine angepasste Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Anders als in den meisten anderen Bundesländern bleibt es bei 2G für die Innen- und Außengastronomie. Bereits seit dem 24. November gibt es in Gaststätten und Restaurants eine Sperrstunde ab 22 Uhr und 2G für Innenräume. Es gilt weiterhin die FFP2-Maskenpflicht, außer am Platz. Auch in Hotels gilt 2G. 
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2G für die gesamte Gastronomie

Seit dem 12. Januar gilt in Bayern eine angepasste Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Anders als in den meisten anderen Bundesländern bleibt es bei 2G für die Innen- und Außengastronomie. Bereits seit dem 24. November gibt es in Gaststätten und Restaurants eine Sperrstunde ab 22 Uhr und 2G für Innenräume. Es gilt weiterhin die FFP2-Maskenpflicht, außer am Platz. Auch in Hotels gilt 2G.  © THOMAS KIENZLE, AFP

Für Menschen mit Booster-Impfung gibt es Lockerungen: Die Testpflicht entfällt für sie, wenn 2G plus gilt - nun bereits direkt nach der Auffrischungsimpfung. In Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen gilt diese Ausnahmeregelung nicht. Als geboostert zählt man, wenn zusätzlich zur Grundimmunisierung eine weitere Impfstoffdosis erhalten hat. Bei Johnson & Johnson braucht es damit zwei nachfolgende Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff (die erste zählt als Optimierung der Grundimmunisierung). Auch wenn man nach einer vollständigen Impfung an Corona erkrankt und wieder genesen ist, gelten diese Lockerungen.
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Ausnahmen für Geboosterte und Genesene

Für Menschen mit Booster-Impfung gibt es Lockerungen: Die Testpflicht entfällt für sie, wenn 2G plus gilt - nun bereits direkt nach der Auffrischungsimpfung. In Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen gilt diese Ausnahmeregelung nicht. Als geboostert zählt man, wenn zusätzlich zur Grundimmunisierung eine weitere Impfstoffdosis erhalten hat. Bei Johnson & Johnson braucht es damit zwei nachfolgende Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff (die erste zählt als Optimierung der Grundimmunisierung). Auch wenn man nach einer vollständigen Impfung an Corona erkrankt und wieder genesen ist, gelten diese Lockerungen. © Sebastian Kahnert, dpa

Minderjährige Schüler können auch weiterhin ohne Impf- oder Genesenennachweis bestimmte Bereiche betreten, in denen 2G gilt. Darunter fallen die Gastronomie und Hotels. 2G-frei bleiben zudem Hobby-Aktivitäten im Sport, der Musik und in Theatergruppen. Diese Ausnahmen sollen so lange gelten, wie es dort 2G-Vorgaben gibt.
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2G-Ausnahmen für Schüler verlängert

Minderjährige Schüler können auch weiterhin ohne Impf- oder Genesenennachweis bestimmte Bereiche betreten, in denen 2G gilt. Darunter fallen die Gastronomie und Hotels. 2G-frei bleiben zudem Hobby-Aktivitäten im Sport, der Musik und in Theatergruppen. Diese Ausnahmen sollen so lange gelten, wie es dort 2G-Vorgaben gibt. © Julian Stratenschulte, dpa

Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sind auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt. Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Treffen von Geimpften und Genesenen sind (außerhalb der Gastronomie) auf maximal zehn Personen begrenzt. In beiden Fällen werden Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt.
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Kontaktbeschränkungen bei privaten Zusammenkünften

Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sind auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt. Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Treffen von Geimpften und Genesenen sind (außerhalb der Gastronomie) auf maximal zehn Personen begrenzt. In beiden Fällen werden Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt. © Uwe Anspach, dpa

Private Feiern wie Hochzeiten und Geburtstage bleiben ebenfalls weiter eingeschränkt, hier gilt die 2G-Plus-Regel. Es gelten die normalen Kontaktbeschränkungen. Damit dürfen sich maximal 10 Menschen treffen, im Freien ebenso.  Kinder unter 14 werden nicht mitgezählt. 
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Obergrenze für private Feiern

Private Feiern wie Hochzeiten und Geburtstage bleiben ebenfalls weiter eingeschränkt, hier gilt die 2G-Plus-Regel. Es gelten die normalen Kontaktbeschränkungen. Damit dürfen sich maximal 10 Menschen treffen, im Freien ebenso.  Kinder unter 14 werden nicht mitgezählt.  © Uwe Anspach, dpa

In vielen Geschäften nur noch Kunden mit einem Impf- oder Genesenen-Nachweis Zutritt. 2G-frei bleiben folgende Läden: der Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung, Bekleidungsgeschäfte und Schuhläden, Spielzeugläden, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln und Tabakwaren, Filialen des Brief- und Versandhandels, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäften, Tierbedarfsmärkten, Futtermittelmärkten, Bau- und Gartenmärkten (auch der Weihnachtsbaumverkauf) und der Großhandel. Die Regeln für Läden mit gemischtem Angebot finden Sie hier.

In allen Geschäften bleibt die FFP2-Maskenpflicht bestehen und es ist nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter zugelassen.
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2G im Einzelhandel

In vielen Geschäften nur noch Kunden mit einem Impf- oder Genesenen-Nachweis Zutritt. 2G-frei bleiben folgende Läden: der Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung, Bekleidungsgeschäfte und Schuhläden, Spielzeugläden, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln und Tabakwaren, Filialen des Brief- und Versandhandels, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäften, Tierbedarfsmärkten, Futtermittelmärkten, Bau- und Gartenmärkten (auch der Weihnachtsbaumverkauf) und der Großhandel. Die Regeln für Läden mit gemischtem Angebot finden Sie hier. In allen Geschäften bleibt die FFP2-Maskenpflicht bestehen und es ist nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter zugelassen. © Michael Matejka, NNZ

Für einige Einrichtungen und Veranstaltungen wurde Mitte Dezember die 2G-plus-Regelung aufgehoben. Sie sind nun wieder ohne ergänzenden Test, nur mit 2G-Nachweis zugänglich. Dazu gehören Sportstätten unter freiem Himmel zur eigenen sportlichen Betätigung (für Zuschauer weiterhin 2Gplus), öffentliche Veranstaltungen (z.B. Gedenken, kommunale Events), Ausflugsschiffe und Führungen unter freiem Himmel. Außerdem inbegriffen sind zoologische und botanische Gärten, Gedenkstätten und Freizeitparks (alle inkl. Innenbereich).
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Lockerung von 2G plus auf 2G für Außenbereiche

Für einige Einrichtungen und Veranstaltungen wurde Mitte Dezember die 2G-plus-Regelung aufgehoben. Sie sind nun wieder ohne ergänzenden Test, nur mit 2G-Nachweis zugänglich. Dazu gehören Sportstätten unter freiem Himmel zur eigenen sportlichen Betätigung (für Zuschauer weiterhin 2Gplus), öffentliche Veranstaltungen (z.B. Gedenken, kommunale Events), Ausflugsschiffe und Führungen unter freiem Himmel. Außerdem inbegriffen sind zoologische und botanische Gärten, Gedenkstätten und Freizeitparks (alle inkl. Innenbereich). © Tiergarten Nürnberg, NN

Der Zutritt zum Fitnessstudio, zu Schwimmbädern, Thermen, Saunen, Solarien und sonstigen Freizeitbereichen bleibt weiterhin nur mit 2G plus möglich. 
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Weiterhin 2G plus bei Indoor-Sport und Freizeiteinrichtungen

Der Zutritt zum Fitnessstudio, zu Schwimmbädern, Thermen, Saunen, Solarien und sonstigen Freizeitbereichen bleibt weiterhin nur mit 2G plus möglich.  © Marius Becker, dpa

Für körpernahe Dienstleistungen wie Friseur und Kosmetikstudios gelten die 2G-Regeln. 
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2G bei körpernahen Dienstleistungen

Für körpernahe Dienstleistungen wie Friseur und Kosmetikstudios gelten die 2G-Regeln.  © Magdalena Tröndle, dpa

Söder hat immer wieder auf Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga gedrängt, seit dem 4. Dezember gibt es sie. Fußballfans müssen nun wieder draußen bleiben. Verboten sind Zuschauer bei allen Ligen, die auch Teams aus anderen Bundesländern oder Ländern umfassen, wenn zu den Spielen im Normalfall über 500 Besucher kommen würden. Seit dem 28. Dezember sind auch große überregionale Kulturveranstaltungen und vergleichbare Events nur ohne Zuschauer erlaubt.
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Geisterspiele

Söder hat immer wieder auf Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga gedrängt, seit dem 4. Dezember gibt es sie. Fußballfans müssen nun wieder draußen bleiben. Verboten sind Zuschauer bei allen Ligen, die auch Teams aus anderen Bundesländern oder Ländern umfassen, wenn zu den Spielen im Normalfall über 500 Besucher kommen würden. Seit dem 28. Dezember sind auch große überregionale Kulturveranstaltungen und vergleichbare Events nur ohne Zuschauer erlaubt. © Sportfoto Zink / Daniel Marr

Es bleibt bei der Maskenpflicht und regelmäßigen Tests. In den Jahrgangsstufen eins bis vier reicht eine Stoffmaske, alle anderen Schüler müssen mindestens eine medizinische Maske tragen. Schüler unter vierzehn Jahren stehen geimpften Personen gleich, ältere Schüler gelten immerhin als getestet, wenn sie regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Auch geimpfte und genesene Schüler müssen sich regelmäßig in der Schule testen lassen.
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Masken und Tests in der Schule

Es bleibt bei der Maskenpflicht und regelmäßigen Tests. In den Jahrgangsstufen eins bis vier reicht eine Stoffmaske, alle anderen Schüler müssen mindestens eine medizinische Maske tragen. Schüler unter vierzehn Jahren stehen geimpften Personen gleich, ältere Schüler gelten immerhin als getestet, wenn sie regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Auch geimpfte und genesene Schüler müssen sich regelmäßig in der Schule testen lassen. © Philipp von Ditfurth, dpa

Für den Zutritt zu Hochschulen, außerschulischer Bildungseinrichtungen sowie Bibliotheken gilt seit dem 24. November die 2G-Regel. Auch Fahrschulen und Musikschulen sind von 2G betroffen. 
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Hochschule und weitere Bildungsmöglichkeiten

Für den Zutritt zu Hochschulen, außerschulischer Bildungseinrichtungen sowie Bibliotheken gilt seit dem 24. November die 2G-Regel. Auch Fahrschulen und Musikschulen sind von 2G betroffen.  © Sebastian Gollnow, dpa

In der Nacht zum 24. November wurden in diesen Betrieben die Schotten dicht gemacht. 
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Bleiben geschlossen: Bars, Kneipen, Diskotheken, Nachtclubs und Bordelle

In der Nacht zum 24. November wurden in diesen Betrieben die Schotten dicht gemacht.  © imago images/Marco Stepniak

Weiterhin gilt am Arbeitsplatz die 3G-Regel. Beschäftigte, die weder geimpft noch genesen sind, müssen nun entweder einen gültigen negativen Corona-PCR-Tests (gültig für 48 Stunden) vorweisen oder jeden Tag einen negatives Schnelltest-Ergebnis vorlegen. Der Arbeitgeber muss mindestens zwei Schnelltests pro Woche stellen, ansonsten ist es die Pflicht des Arbeitnehmers, den Test zu besorgen und unter Aufsicht vor Ort durchzuführen, oder alternativ auf die mittlerweile wieder kostenlosen Bürgertests zurückzugreifen.

Nicht geimpfte oder genesene Betreiber und Beschäftigte der nach 2G plus oder 2G zugangsbeschränkten Betriebe müssen nicht mehr zwei PCR-Tests in der Woche erbringen. Hier ist nun auch ein arbeitstäglicher Schnelltest möglich.
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3G am Arbeitsplatz

Weiterhin gilt am Arbeitsplatz die 3G-Regel. Beschäftigte, die weder geimpft noch genesen sind, müssen nun entweder einen gültigen negativen Corona-PCR-Tests (gültig für 48 Stunden) vorweisen oder jeden Tag einen negatives Schnelltest-Ergebnis vorlegen. Der Arbeitgeber muss mindestens zwei Schnelltests pro Woche stellen, ansonsten ist es die Pflicht des Arbeitnehmers, den Test zu besorgen und unter Aufsicht vor Ort durchzuführen, oder alternativ auf die mittlerweile wieder kostenlosen Bürgertests zurückzugreifen. Nicht geimpfte oder genesene Betreiber und Beschäftigte der nach 2G plus oder 2G zugangsbeschränkten Betriebe müssen nicht mehr zwei PCR-Tests in der Woche erbringen. Hier ist nun auch ein arbeitstäglicher Schnelltest möglich. © imago images/Bihlmayerfotografie, NNZ

Seit dem 24. November gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln - ob Nah- oder Fernverkehr - 3G und FFP2-Maskenpflicht. Dies ist in dem neuen Bundes-Infektionsschutzgesetz festgelegt, das vom Bundestag verabschiedet wurde. Auch der touristische Bahn- und Reisebusverkehr wird seit dem 1. Dezember wie der ÖPNV behandelt (3G und keine Kapazitätsgrenze).
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Öffentlicher Nah- und Fernverkehr

Seit dem 24. November gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln - ob Nah- oder Fernverkehr - 3G und FFP2-Maskenpflicht. Dies ist in dem neuen Bundes-Infektionsschutzgesetz festgelegt, das vom Bundestag verabschiedet wurde. Auch der touristische Bahn- und Reisebusverkehr wird seit dem 1. Dezember wie der ÖPNV behandelt (3G und keine Kapazitätsgrenze). © Hendrik Schmidt, dpa

Kinder ab einem Jahr dürfen nur in die Kita, wenn sie in der Einrichtung an PCR-Pooltestungen teilnehmen, ihre Eltern regelmäßig einen Test des Kindes vorzeigen oder das negative Ergebnis per Unterschrift bestätigen.
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Tests in Kitas

Kinder ab einem Jahr dürfen nur in die Kita, wenn sie in der Einrichtung an PCR-Pooltestungen teilnehmen, ihre Eltern regelmäßig einen Test des Kindes vorzeigen oder das negative Ergebnis per Unterschrift bestätigen. © Sebastian Kahnert, dpa