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Kommentar: Corona-Testen wider besseres Wissen

Anti-Corona-Strategie hat mit Prävention nichts zu tun - 30.06.2020 17:25 Uhr

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Zwar ist es sinnvoll, dass sich Lehrer und Erzieher, Polizisten und Justizvollzugsbeamte, Pfleger und Ärzte, finanziert vom Freistaat, in angemessenen Intervallen testen lassen dürfen und sollen, selbst wenn sie keine Symptome einer Sars-CoV-2-Infektion zeigen. Gleiches gilt für stichprobenartige Tests für Menschen, die sich in Corona-Hotspots aufgehalten haben, und auch für Beschäftigte gewisser Branchen. Und natürlich darf das Land nicht auf Kosten der Sicherheit der Bürger sparen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zurecht betont.


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Nur: Eine unsystematische Testerei, wie sie Bayerns Anti-Corona-Strategie ermöglicht, schützt niemanden. Im Gegenteil: Dürfen sich Erika und Max Mustermann ohne konkreten Verdacht testen lassen, wird unser Gesundheitssystem unnötig belastet, und das nicht nur finanziell. Ärzte und Labore, die sich mit Wunsch-Rachenabstrichen befassen müssen, haben nun einmal weniger Zeit für tatsächlich Kranke und besonders infektionsgefährdete Menschen.

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