Corona-Maßnahmen

Kontaktbeschränkungen: Das gilt seit dem 28. Dezember in Bayern

Simone Madre
Simone Madre

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28.12.2021, 12:05 Uhr

Zwei Dinge haben sich am 28. Dezember bei den Kontaktbeschränkungen verändert: Treffen von Geimpften und Genesenen wurden auf zehn Personen beschränkt. Vorab waren noch 25 Personen innen und fünfzig Personen außen erlaubt. Eine Ausnahme gibt es nach wie vor in der Gastronomie. In Restaurants dürfen sich auch mehr als zehn Personen treffen. Das stellt allerdings kein Schlupfloch für private Veranstaltungen dar. Bei geschlossenen Gesellschaften gelten die normalen Kontaktbeschränkungen.

Gleichzeitig wurde die Altersgrenze für Kinder und Jugendliche verschoben, die bei Treffen nicht mitgezählt werden. Diese liegt nun bei 14 Jahren statt bei zwölf Jahren und drei Monate.

Die bayerische Regierung erklärt die Änderung so: "Die bisher vorgesehene Altersgrenze [...] gründete darauf, dass bislang eine Impfempfehlung nur für Kinder ab zwölf Jahren bestand und zusätzlich eine Karenzzeit bis zum Erwerb einer vollständigen Immunisierung vorgesehen war. Dieser Anknüpfungspunkt ist mit der zunehmend auch für jüngere Kinder bestehenden Impfmöglichkeit entfallen." Die neue Altersgrenze gilt nun auch für die Ausnahmen bei 2G: Hier brauchen Kinder unter 14 keine Impfung oder Genesung, um eingelassen zu werden. Kinder, die in der Schule regelmäßig getestet werden, brauchen zudem keinen Test für 2G plus.

Kontaktbeschränkungen: Diese Regeln gelten weiterhin

Ist beim Treffen jemand dabei, der über 14 Jahre alt ist und weder geimpft noch genesen ist, gelten strengere Beschränkungen. Dann darf sich ein Haushalt nur mit höchstens zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. Nicht gerechnet werden Kinder unter 14 Jahren. Somit sind Geburtstagsfeiern mit Kindern aus verschiedenen Haushalten weiterhin möglich. Eheleute und Lebenspartner gelten als ein Haushalt, auch wenn sie nicht zusammen wohnen.