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Landtag lehnt längere Ladenöffnungszeiten in Bayern ab

Auch künftig bleibt im Freistaat nur bis 20 Uhr möglich - 10.12.2019 17:10 Uhr

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Ladenöffnungszeiten in Bayern: Fünf Fragen und Antworten zu Spätis

Beim Ladenschlussgesetz ist Bayern deutlich strenger als der Rest der Bundesrepublik. Doch warum eigentlich? Und welche Sanktionen drohen bei Nichtbefolgen der Bestimmungen?


Der Antrag sah vor, dass Läden die Möglichkeit erhalten, länger als 20.00 Uhr zu öffnen. Die FDP-Fraktion begründete dies mit neuen Einkaufsbedürfnissen sowie mehr Wettbewerbsfähigkeit von Geschäften mit dem Internethandel. Die Freien Wähler begründeten ihre Ablehnung unter anderem mit dem Schutz des familiären Zusammenlebens, gleichwohl hatte Parteichef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im März selbst gefordert, dass in Bayern an drei bis vier Sonntagen im Monat die Geschäfte öffnen dürften. Dies hatte der Koalitionspartner CSU aber direkt gestoppt. FDP-Fraktionschef Martin Hagen bezeichnete die Abstimmung als eine verpasste Chance, Bayern bleibe damit Schlusslicht in Deutschland.

Seit 2006 liegt die Zuständigkeit für die Ladenöffnungszeiten bei den Ländern. Bayern hat aber bisher als einziges Bundesland keine eigene Regelung erlassen und die Öffnungszeiten nicht freigegeben. Auf Drängen der CSU hält der Freistaat stattdessen am traditionellen Ladenschlussgesetz fest. Montags bis samstags dürfen Geschäfte von 06.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet haben, bis auf einige Ausnahmen bleiben sie an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

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Längere Ladenöffnungszeiten? Das sagen die Nürnberger dazu!

Der bayerischer Landtag diskutiert aktuell darüber, ob demnächst auch Geschäfte im Freistaat bis spät abends geöffnet haben sollen. In fast allen anderen Bundesländern kann man schon lange bis 22 Uhr im Supermarkt einkaufen. Wir haben uns in der Innenstadt umgehört, was die Nürnberger von verlängerten Öffnungszeiten halten.


dpa

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