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Lockdown-Maßnahmen in Bayern werden bis 9. Mai verlängert

Holetschek: Impfpriorisierung soll im Mai aufgelöst werden - 13.04.2021 13:50 Uhr

+++"Wir verlängern die bisherige Verordnung sowie die Einreiseverordnung um drei Wochen bis 9. Mai", sagt Staatskanzleichef Florian Herrmann in der Pressekonferenz.

Die aktuelle Corona-Infektionsschutzverordnung wäre ansonsten in der Nacht auf nächsten Montag ausgelaufen. Auch die Einreisequarantäneverordnung werde entsprechend verlängert.

"Die Lage ist weiter besorgniserregend", sagte Herrmann. Die Inzidenz im Land liege bei 160, im Vergleich zur Vorwoche gebe es 100 Prozent mehr Todesfälle. Zudem seien die Intensivstationen immer stärker ausgelastet. Generell sei zu beobachten, dass gerade Jüngere stärker von Infektionen betroffen seien. Rund fünf Prozent aller registrierten Corona-Tests seien derzeit positiv, Tendenz steigend. Einziger Lichtblick sei die positive Entwicklung bei den Impfungen.

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+++"Wir werden sehen, inwieweit wir die Änderungen der Bundes-Notbremse im bayerischen Recht übernehmen", sagt Herrmann im Hinblick auf die entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes, die das Bundeskabinett am Dienstag in Berlin beschlossen hat.

+++"Die Ansteckungszahlen haben sich bei den Kindern und Jugendlichen über die Osterferien vergrößert", sagt Kultusminister Michael Piazolo. "Tests müssen weiter direkt in den Schulen vor Ort stattfinden."

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+++"Vollständig Geimpfte müssen auch in Bayern nicht mehr in Quarantäne als engere Kontaktperson", sagt Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Baden-Württemberg hatte diesen Beschluss bereits am Montag bekannt gegeben. Zudem stellt Holetschek in Aussicht, die Impfpriorisierung im Mai aufzugeben: "Ich glaube, wir werden diese Priorisierung spätestens im Mai aus meiner Sicht aufgeben müssen."


dpa

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