Donnerstag, 27.02.2020

|

zum Thema

Mehr Gehalt gefordert: Warnstreiks bei der AOK in Bayern

Zudem fordern die Beschäftigten bessere Aufstiegschancen - 14.02.2020 14:01 Uhr

Beschäftigte der Krankenkasse wollen am Montag für ein besseres Gehalt, mehr Aufstiegschancen und und Zuschüsse demonstrieren. © Rainer Jensen/Archiv


Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat Beschäftigte aller 39 Direktionen, zentraler Einheiten und der Geschäftsstellen in Bayern dazu aufgerufen. Die Beschäftigten wollen damit den Forderungen in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verleihen. Streikkundgebungen finden in Nürnberg, München, Regensburg, Augsburg, Bamberg, Amberg, Passau, Mühldorf, Aschaffenburg, Schweinfurt, Würzburg sowie in weiteren Orten statt.

Bilderstrecke zum Thema

AOK, Arbeitsamt, Anzüge: Ein Gebäude mit viel Geschichte

Arbeitsamt und Krankenkasse lagen hier einst Tür an Tür: Der langgestreckte Sandsteinkomplex an der Karl-Grillenberger-Straße, entstanden in der Zeit der Weimarer Republik, war für Arbeiter und Angestellte einmal eine der wichtigsten Adressen in der Stadt. Das hat sich geändert.


Die Arbeitgeber hatten in der ersten Verhandlungsrunde am 16. Januar 2020 kein Angebot vorgelegt. Stattdessen forderten sie unter anderem die Abschaffung der Sozialzuschläge, die für die AOK-Beschäftigten einen finanziellen Ausgleich des im GKV-Bereich niedrigeren AOK-Tabellenniveaus darstellen.

"Auch das Angebot aus der zweiten Tarifrunde, die Gehälter bei einer Laufzeit von 36 Monaten in der Stufen 2 Prozent, 1,5 Prozent und 1,5 Prozent anzuheben, ist nicht ausreichend", erklärte Sigrid Stenzel von ver.di Bayern. Das Minusangebot widerspreche der öffentlichen Bekundung der Arbeitgeber, wonach die Wertschätzung und der Anteil am Erfolg ihrer Mitarbeiterinnen mit einer höheren Vergütung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rechnung getragen werden soll, betonte Sigrid Stenzel von ver.di.

2

2 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Politik