Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen

Nach Parteitags-Rede: Baerbock entfährt ein "Scheiße"

12.6.2021, 20:42 Uhr
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, nimmt nach ihrer Rede bei der Bundesdelegiertenkonferenz ihrer Partei den Applaus entgegen.

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, nimmt nach ihrer Rede bei der Bundesdelegiertenkonferenz ihrer Partei den Applaus entgegen. © Kay Nietfeld, dpa

Im Internet ging ein entsprechender Filmausschnitt am Samstag viral. Aus Baerbocks Umfeld war zu hören, die frisch bestätigte Kanzlerkandidatin habe sich darüber geärgert, dass sie in ihrer Rede an einer Stelle neu ansetzen musste.

Baerbock verhaspelte sich zum Ende ihrer Ansprache hin, die etwa eine Dreiviertelstunde dauerte. Sie warnte an dieser Stelle zunächst davor, sich beim Ausbau wichtiger digitaler Infrastruktur abhängig zu machen vom chinesischen Staat, wofür sie Applaus von den Anwesenden erntete. Obwohl der Parteitag digital stattfindet, waren bei Baerbocks Rede am Samstag ebenso wie bei der Rede Habecks am Tag zuvor hundert Neumitglieder im Saal.


Bestätigt: Baerbock als Kanzlerkandidatin des Grünen-Parteitags


Baerbock sagte: "Die Angriffe von heute finden ja vor allen Dingen digital statt. Und die liberalen Feinde innen wie außen wissen das gezielt zu nutzen. Was früher -", hier brach die Grünen-Chefin ab und korrigierte sich. "Die Feinde der liberalen Demokratie innen wie außen wissen das natürlich gezielt zu nutzen. Was früher ein Angriff auf eine Gasleitung war, kann heute der Hack auf Krankenhäuser oder Umspannzentren von Stromversorgern sein."

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