Neue Corona-Regeln in Bayern: Das ändert sich im Dezember

1.12.2020, 07:35 Uhr
Eines gilt nach wie vor: Abstand halten.
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Verlängerung des Lockdowns

Der geltende Teil-Lockdown in der Corona-Pandemie mit der Schließung unter anderem von Restaurants, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird verlängert - und an manchen Stellen verschärft. Zur Eindämmung der Pandemie werden private Zusammenkünfte auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt. Kinder bis 14 Jahre fallen nicht unter die Regelung. © Uwe Anspach, dpa

Bushaltestelle vorm Rathaus in Neumarkt, Schulbus  Foto: Nicolas Damm
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Vorgezogene Weihnachtsferien für Schüler

Die Weihnachtsferien an Bayerns Schulen sollen in diesem Jahr bereits zum 19. Dezember beginnen.  © Nicolas Damm, NN

17.11.2020, Bayern, München: ILLUSTRATION - Ein Mund- und Nasentschutz liegt im Unterricht in einem Geographie-Seminar in der Jahrgangsstufe elf am staatlichen Gymnasium Trudering auf Unterrichtsunterlagen, während im Hintergrund die Schülerinnen und Schüler mit Mund- und Nasenschutz zu sehen sind. Foto: Matthias Balk/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Schulen und Kitas sollen offen bleiben

Schulen und Kitas in Deutschland sollen in der Corona-Pandemie auch weiterhin grundsätzlich geöffnet bleiben. Lediglich bei einer Inzidenz von über 200 könne auf eine Hybrid-Regelung an Schulen umgestiegen werden. Die Entscheidung soll regional fallen.  © Matthias Balk, dpa

ARCHIV - 06.08.2020, Hamburg: Schüler einer 7. Klasse der Max-Schmeling-Stadtteilschule sitzen zu Beginn des Unterrichts mit Mund-Nasen-Bedeckungen im Klassenraum. Nach den Herbstferien beginnt in Hamburg am 19.10.2020 wieder die Schule. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit
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Wechselunterricht ab 8. Klasse möglich

In Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz über 200 soll es Schulen gestattet werden, ab der 8. Klasse auf Wechselunterricht umzusteigen. Dies bedeutet, dass jeweils Teile einer Schulklasse im Wochenwechsel unterrichtet werden. Abschlussklassen sind hiervon ausgenommen. © Daniel Bockwoldt, NN

ARCHIV - 25.12.2019, Bayern, Kaufbeuren: Kerzen brennen an einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum. Bundeskanzlerin Merkel und die Länderchefs wollen sich zu einer Video-Konferenz zusammenschalten und anschließend über die Ergebnisse informieren. (zu dpa
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Weihnachten trotz Corona

Über Weihnachten werden die strengen Kontaktbeschränkungen gelockert. Vom 23. Dezember bis längstens 1. Januar dürfen sich maximal zehn Personen treffen, Kinder bis 14 Jahre fallen nicht unter die Regelung. © Karl-Josef Hildenbrand, dpa

ARCHIV - 03.11.2020, Hessen, Rüdesheim:
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Restaurants bleiben wohl geschlossen

Die Restaurants bleiben vorerst geschlossen - wohl auch zu Weihnachten, wie es heißt. Der Beschluss soll kurz vor den Feiertagen aber noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden. © Arne Dedert, dpa

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Besuche in Seniorenheimen möglich

Auch Besuche in Seniorenheimen wolle man zu Weihnachten ermöglichen, sagte Merkel. Dieses Fest dürfte gerade für die Älteren "kein Fest der Einsamkeit" werden.  © BjÅ¡rn Hake, NN

ARCHIV - 01.01.2018, Berlin: Ein Feuerwerk ist bei Deutschlands größter Silvesterparty hinter dem Brandenburger Tor zu sehen. (Zu dpa
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Böllerverbote an Silvester

Das Zünden von Raketen soll in diesem Jahr an Silvester an belebten Straßen und Plätzen untersagt werden. Hiermit sollen große Menschenmassen und potenzielle Super-Spreading-Events verhindert werden. Ein generelles Böller-Verbot gibt es jedoch nicht. © Ralf Hirschberger, dpa

 Maskenpflicht stark frequentierten Fußgängerzone Westenhellweg in Dortmund, Jesus rettet inmitten der Menschenmassen *** Mask duty heavily frequented pedestrian zone Westenhellweg in Dortmund, Jesus saves amidst the crowds
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Strengere Regeln für Corona-Hotspots

Ab einem Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen eines Tages sollen nach Ermessen der Länder und Landkreise weitere Verschärfungen der aktuell gültigen Kontaktbeschränkungen herrschen. Wie die "Hotspot-Regel" aber konkret umgesetzt wird, lassen Bund und Länder im Vagen.  © Olaf Döring via www.imago-images.de, imago images/Olaf Döring

Motiv: Spätestens am Montag (27.04.2020) gilt in Deutschland Maskenpflicht. Das heiß?t: Jeder, der zum Beispiel einkaufen geht, muss einen Mundschutz tragen oder zumindest einen Schal, der Mund und Nase bedeckt.Bleibt die Frage, ob sich die Deutschen wirklich daran halten. Julia Fuchs ist zuversichtlich, sie leitet einen EDEKA-Markt in Regensburg. Ich habe ein positives Gefühl. Man merkt jeden Tag, dass mehr Kunden mit Mundschutz kommen, mittlerweile haben schon 80% der Kunden Masken auf, sagt Fuchs. Ich trage jetzt schon eine Maske, um mich daran zu gewöhnen. Mit der Brille ist es unangenehm, aber wer es ernst meint, sollte eine tragen, sagt Wolfgang Troidl, ein Kunde des Supermarkts. Aktuell tragen in Bayern schon viele freiwillig Masken - aber nun wird es zur Pflicht. Julia Fuchs kündigt an, zusammen mit ihren Mitarbeitern alle Kunden, die ohne Masken kommen, ab Montag abzuweisen. Sie will sie dann höflich bitten mit einem Mundschutz wiederzukommen. Ich finde die Masken sehr wichtig, weil es darum geht andere zu schützen, sagt die Unternehmerin.  Foto: NEWS5 / Pieknik Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/17680 Handel; Einkauf, Corona, Supermarkt, Kasse; Arbeit, Kassiererin, Mundschutz, Gesichtsmaske, Spuckschutz;
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Einschränkungen im Einzelhandel

Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft werden auch im Einzelhandel die Auflagen verschärft. Die Anzahl der Kunden, die sich gleichzeitig in einem Laden aufhalten, wird reglementiert - bis 800 Quadratmetern Verkaufsfläche sind es zehn Quadratmeter pro Person, darüber sogar 20. Maßgeblich, betont Merkel, sei etwa bei Einkaufszentren die Gesamtfläche des Komplexes. © NEWS5 / Pieknik, NN

25.11.2020, Baden-Württemberg, Ditzingen: Schüler mit Mund- und Nasenschutz arbeiten in einer siebten Klasse einer Gemeinschaftsschule mit Tablets. Die Ministerpräsidenten der Länder wollen an diesem Mittwoch mit Kanzlerin Merkel (CDU) über eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen beraten. Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Quarantäne für Schüler

Für Schüler, die sich mit Corona angesteckt haben, und deren Mitschüler soll es einheitliche Regeln geben. Positiv getestete Schüler sollen gemeinsam mit ihren Mitschülern - in der Regel die Schulklasse - sofort in eine fünftägige Quarantäne geschickt werden. Die Tage am Wochenende zählen mit. Wie es in einem gemeinsamen Beschlusspapier von Bund und Ländern weiter heißt, sollen die betroffenen Schüler dann nach fünf Tagen Quarantäne einen Schnelltest machen. Wer negativ ist, darf wieder in die Schule. Wer positiv ist, soll alle drei Tage erneut getestet werden, bis der Test negativ ausfällt. © Sebastian Gollnow, dpa

Ein einsamer Skifahrer fährt am 12.04.2015 auf dem Feldberg im Schwarzwald (Baden-Württemberg) an einem leeren Lift vorbei. Auf dem Feldberg haben die Skilifte zum letzten Mal für diese Wintersaison geöffnet. Foto: Patrick Seeger/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ |
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Kein Ski-Urlaub in diesem Winter

Bis zum 10. Januar soll der Ski-Tourismus untersagt werden - zumindest in Risikogebiete. Sämtliche touristische Reisen ins Ausland sollen vermieden werden. Zudem wolle man auf Nachbarstaaten in Europa einwirken, die Saison mindestens zu verschieben. © Patrick Seeger, NZ

ARCHIV - 10.12.2018, Nordrhein-Westfalen, Bielefeld: Ein Fahrgast steigt in einen Fernzug (ICE). Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Hommel hat vor einer Reservierungspflicht in Zügen aufgrund der Corona-Krise gewarnt. (zu dpa «Gewerkschaft EVG warnt vor Reservierungspflicht in Zügen») Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Neue Maßnahmen bei der Bahn

Bei der Deutschen Bahn sind in der Corona-Krise zusätzliche Maßnahmen geplant. So soll die Sitzplatzkapazität deutlich erhöht werden, um noch mehr Abstand zwischen den Reisenden zu ermöglichen. Die Maskenkontrollen in Bahnen sollen weiter verstärkt werden. Wie das Unternehmen die Regeln konkret durchsetzt, bleibt unklar - im Gespräch ist, dass etwa nur noch Fensterplätze verkauft werden. © Friso Gentsch, dpa

Erlangen:  Der Amateur-Fußbalbetrieb ist Corona bedingt eingestellt, die Sportplätze sind verwaist. Im Bild: Sportplatz des SV Tennenlohe.  21.11.20. Foto:  Harald Sippel
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Sport bleibt im Lockdown

Der Sport bleibt wie erwartet mindestens bis Weihnachten im Teil-Lockdown. Die Profi-Ligen dürfen in diesem Jahr somit nicht mehr auf die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien und Hallen hoffen. Die Partien finden weiterhin als Geisterspiele statt. © Harald Sippel, NN

21.11.2020, Berlin: Eine Helferin in Schutzkleidung zeigt in einem Zelt vor dem Tempodrom, dem Tagungsort für den digitalen Bundesparteitag der Grünen, einen Testträger für einen Schnelltests auf das Coronavirus. Alle Parteitagsteilnehmer müssen sich hier auf das Virus täglich testen lassen. Der Parteitag findet als große Videokonferenz statt. Nur Vorstand und Präsidium sind in der Sendezentrale, im Tempodrom. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Schnelltests für Risikogruppen

Zum Schutz von Risikogruppen wie älteren und kranken Menschen soll der Einsatz von Corona-Schnelltests weiter ausgedehnt werden. Ab 1. Dezember sollen je Pflegebedürftigem 30 Schnelltests pro Monat möglich sein, wie aus einem am Mittwoch gefassten Beschluss von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder hervorgeht. Je nach Verfügbarkeit solle dieser Anspruch dann schrittweise erhöht werden. In Pflegeheimen sind bisher bis zu 20 Tests pro Monat und Bewohner möglich. Einrichtungen müssen dazu Test-Konzepte erstellen. Dann legt das Gesundheitsamt fest, wie viele Tests gekauft und auf Kassenkosten finanziert werden können. © Kay Nietfeld, dpa

24.11.2020, Sachsen, Chemnitz: Ein Schild vor dem Alten Rathaus weist auf die
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Maskenpflicht wird intensiviert

Die Maskenpflicht soll deutschlandweit noch einmal verschärft werden und an belebten Plätzen sowie in Innenstädten gelten. Bayern hat hier aber bereits relativ strenge Regeln.  © Hendrik Schmidt, dpa