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Nürnbergs Ex-Bürgermeister Maly ist jetzt Heimwerker

Das ehemalige Stadtoberhaupt genießt "die Freiheit des Ruhestands" - 13.11.2020 17:03 Uhr

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Nürnbergs OB Ulrich Maly hört auf: Das sind die Reaktionen

Am Montag hat Nürnbergs Oberbürgermeister bekanntgegeben, dass er bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr als SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters zu Verfügung steht. Er wolle einen Generationenwechsel in der Nürnberger SPD ermöglichen. Wir haben uns umgehört, was seine Wegbegleiter zu diesem großen Schritt sagen.


"Das, was 18 Jahre lang liegen geblieben ist im Haus." Eigentlich habe er gehofft, "endlich in Galerien und Theater gehen und auf Berge steigen zu können". Wegen der Corona-Pandemie sei das aber gerade nicht möglich. "Also habe ich das vorgezogen, was eigentlich später drangekommen wäre." Insgesamt genieße er "die Freiheit des Ruhestands": "Es ist alles etwas entschleunigt, es ist selbstbestimmt und wunderbar."

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Ulrich Maly: Vom Kämmerer zum Oberbürgermeister von Nürnberg

Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly ist seit 2002 im Amt. Nur Andreas Urschlechter (1957 bis 1987) leitete länger die Geschicke der Stadt.


Maly (60) war seit 2002 Oberbürgermeister von Nürnberg. Bei den Kommunalwahlen in diesem Jahr trat er nicht wieder an, seit einem halben Jahr ist er im Ruhestand. "Wenn Politik eine Droge ist, dann ist das ein Stück Entzug – auf den man sich aber einstellen kann", sagte er der "SZ". Er habe es absichtlich vermieden, ums Rathaus zu schleichen und vor den Türen früherer Mitarbeiter rumzulungern - "um die Menschen vor mir zu schützen – aber schon auch, um mich selbst zu schützen vor Trauer oder Romantik, alle wiederzusehen".


Nur ein Termin: So lief Malys letzter Amtstag


dpa

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