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Prostituierte demonstrieren gegen Corona-Auflagen

Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter sehen sich in ihrer Berufsfreiheit eingeschränkt - 03.07.2020 12:48 Uhr

Sexarbeiterinnen demonstrieren mit dem Berufsverband Sexarbeit in Berlin gegen die Corona-Auflagen und die Schliessung von Bordellen.

© imago images/Jochen Eckel


Die Branche werde in die Illegalität getrieben, hieß es auf Transparenten. Die Sexarbeiterbranche brauche mehr finanzielle Unterstützung.

Deutliche Worte: Mit Gummipuppen und Schildern demonstrieren Sexarbeiterinnen vor dem Bundesrat.

© imago images/Jochen Eckel


Prostituierte haben seit Mitte März Arbeitsverbot. Dass es keine Lockerungen gebe, sei sowohl für den Berufsverband der Sexarbeiter als auch für Bordellbetreiber unverständlich, hieß es in einer Erklärung. Denn andere Branchen mit körpernahen Dienstleistungen wie Massagesalons, Tantrainstitute, Tattooläden oder Saunen dürften wieder öffnen. Auch für Sexarbeit seien in Zusammenarbeit mit Gesundheitsämtern bereits Hygienekonzepte erarbeitet worden.


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Nachbarländer wie Österreich haben Sexarbeit inzwischen wieder erlaubt - aber nur mit Maske. Auch in Deutschland prüfen einzelne Bundesländer bereits Möglichkeiten für Lockerungen, darunter Thüringen.

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dpa

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