Donnerstag, 24.10.2019

|

zum Thema

Söder will ab Herbst 365-Euro-Jahrestickets für Schüler und Azubis

Ministerpräsident bekräftigt ähnliche Pläne für erwachsene Fahrgäste - 29.04.2019 13:30 Uhr

Markus Söder spricht sich für das 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Azubis aus. © dpa


Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach einem Spitzentreffen von Staatsregierung, Kommunen und kommunalen Spitzenverbänden in München an. Spätestens im nächsten Jahr solle es aber definitiv soweit sein. In Arbeitsgruppen soll über die konkrete Umsetzung beraten werden. Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) will darüber mit den Verkehrsverbünden sprechen. Söder kündigte an, der Freistaat werde zwei Drittel der Kosten tragen.

CSU spricht sich jetzt auch für 365-Euro-Ticket aus

Wann es anschließend 365-Euro-Jahrestickets auch für Erwachsene geben soll, ist derweil noch offen. Für München, Nürnberg/Fürth/Erlangen, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt und Würzburg hat dies die schwarz-orange Staatsregierung im Koalitionsvertrag versprochen. Söder bekräftigte nun, Ziel sei, bis zum Jahr 2030 derartige 365-Euro-Tickets oder "vergleichbare Modelle" einzuführen.

Bilderstrecke zum Thema

Mobil in der Region: Wie, wann und wie oft wir unterwegs sind

Wir sind immer unterwegs: Ins Büro, zum Einkaufen, abends in Richtung Kino... Mal steigen wir dafür ins Auto, mal bringt uns die Straßenbahn schneller ans Ziel. Für diese Bilderstrecke haben wir tief im Zahlen-Archiv der Stadt, des VGN oder beim Landesamt für Statistik gegraben - und interessante Zusammenhänge gefunden.


Staatsregierung, Kommunen und die kommunalen Spitzenverbände kündigten am Montag zudem an, den öffentlichen Nahverkehr auch durch ein besseres Angebot attraktiver machen zu wollen: mehr Linien, eine engere Taktung oder neue Express-Verbindungen bei Bus und Bahn.

Kurz vor dem Spitzentreffen zur Zukunft des ÖPNV in Bayern hatte Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly Zweifel an den geplanten 365-Euro-Jahrestickets geäußert. Er schlug eine andere Bemessungsgrundlage für Ticketpreise vor.

dpa

7

7 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Politik