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SPD-Vorsitz: Einzelkandidat Brunner zieht Bewerbung zurück

Bayer unterstützt nun die Teams Geywitz/Scholz sowie Köpping/Pistorius - 16.09.2019 11:02 Uhr

Karl-Heinz Brunner, Einzelbewerber für den SPD-Parteivorsitz, zieht seine Kandidatur für den SPD-Vorsitz zurück. © Daniel Karmann, dpa


Er habe auch kandidiert, um bei den Parteimitgliedern zur Versöhnung der Parteiflügel beizutragen. "Es ist traurig, wenn in einigen Kreisen "Juso" ein Schimpfwort ist, so wie in anderen Kreisen "Seeheimer"", beklagte Brunner mit Blick auf den SPD-Nachwuchs und den konservativen Parteiflügel. "Unsere politischen Gegner sind andere Parteien, nicht die eigenen Leute", betonte der Abgeordnete. Die SPD sei nur dann erfolgreich, wenn sie gemeinsam streite und nicht gegeneinander. "In den letzten Tagen ist mir immer deutlicher bewusst geworden, dass für eine solche Einigung auch eine Parteispitze mit klarer und breiter Unterstützung erforderlich ist. Ein großes Kandidierendenfeld erschwert eindeutige Wahlergebnisse. Daher mache ich den Weg frei."

Kommentar zur Regionalkonferenz in Nürnberg: Die SPD zeigt, wie's geht

Mit dem Ausstieg von Brunner verbleiben sieben Duos aus jeweils einer Frau und einem Mann im Rennen um die Nachfolge der zurückgetretenen Parteivorsitzenden Andrea Nahles. Brunner sagte, thematisch lägen ihn die äußere, innere und soziale Sicherheit am Herzen. Diese Themen wisse er bei den Teams Klara Geywitz und Olaf Scholz sowie Petra Köpping und Boris Pistorius in guten Händen. Brunner betonte: "Ganz gleich, wer am Ende gewinnt – lasst uns hinter diesem Paar stehen und sie bei ihrer schwierigen Aufgabe unterstützen."

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SPD-Treffen in Nürnberg: Kandidaten für Vorsitz stellen sich der Basis

Sie werben derzeit deutschlandweit vor der entscheidenden Wahl im Oktober um das Vertrauen der Basis. Am 12. September kamen die Kandidaten für den SPD-Parteivorsitz nach Nürnberg. In der Meistersingerhalle stellten sich die zwölf Paare und Einzelkandidat Karl-Heinz Brunner dem Publikum vor - unter anderem mit Spitzenpolitikern wie Olaf Scholz.


Die Kandidaten stellen sich auf 23 Regionalkonferenzen vor. Die neue SPD-Spitze wird bei einer Mitgliederbefragung im Oktober bestimmt. Das Ergebnis soll am 26. Oktober feststehen. Am Sonntag fand eine Regionalkonferenz in Oldenburg statt. Am Montag folgt eine weitere in Baunatal, am Dienstag und Mittwoch in Berlin und in Hamburg.

dpa

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