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Tausende demonstrieren gegen Sicherheitskonferenz in München

Mann überschüttete sich am Rande der Proteste mit Benzin - 15.02.2020 17:56 Uhr

Teilnehmer der Demonstration des "Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz" ziehen an den Absperrungen vorbei, die zum Hotel Bayerischer Hof führen. © Felix Hörhager, dpa


An einer Auftaktkundgebung hätten etwa 2000 Leute teilgenommen, ebenso an der Abschlussveranstaltung nach dem Demonstrationszug. Rund 500 Teilnehmer bildeten eine Menschenkette in der Innenstadt. Aufgerufen hatte das "Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz".

Am Rande der Demonstration überschüttete sich ein 50-jähriger Mann mit Benzin und lief mit einem Feuerzeug in der Hand in Richtung der Menschenmenge. Polizisten verhinderten, dass sich der Mann anzündete. Ersten Ermittlungen zufolge habe der Iraker auf die politische Situation in seinem Heimatland aufmerksam machen wollen.

Am Freitagabend hatte die Polizei eine Gegendemonstration mit rund 500 Teilnehmern unterbrochen, weil pyrotechnische Gegenstände gezündet wurden. Anschließend setzten sich die Demonstranten wieder in Bewegung. Laut Polizei beschloss wenig später der Organisator, die Versammlung vorzeitig zu beenden.

Rund 3900 Polizisten sollten am Wochenende während der Sicherheitskonferenz im Einsatz sein. Die Veranstalter rechneten in diesem Jahr mit etwa 40 Staats- und Regierungschefs sowie 100 Ministern beim wichtigsten Expertentreffen zur Sicherheitspolitik.

dpa

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