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Freitag, 07.08.2020

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Trotz Corona: Konzert mit 13.000 Besuchern in Düsseldorf geplant

NRW-Gesundheitsminister ist darüber "nachhaltig irritiert" - vor 40 Minuten

+++ Die Pläne für die rund 150-minütige Show im Düsseldorfer Fußballstadionwaren am Freitagmorgen bekannt geworden. «Wir machen die Tür auf für die Renaissance der Live-Musik, der wir mit diesem Konzert endlich die verdiente Chance zum Neustart geben», erklärte Veranstalter Marek Lieberberg. Man sei sicher, dass das Publikum «enthusiastisch, tolerant und verantwortungsbewusst» damit umgehen werde. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zweifelte am Freitag öffentlich an der rechtlichen Grundlage des Vorhabens. «Konzept und Genehmigung sind jedenfalls nicht mit dem Land abgestimmt und ich habe begründete Zweifel an der rechtlichen Grundlage», erklärte er der Deutschen Presse-Agentur. Sein Ministerium habe das örtliche Gesundheitsamt angewiesen, «unverzüglich die Rechtsgrundlage für diese Genehmigungsentscheidung darzustellen».

+++ Südafrika stellt mit 538.184 Fällen gut die Hälfte der registrierten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2. Weitere Schwerpunktländer sind Ägypten, Nigeria, Algerien und der Sudan. Nach Expertenansicht liegt die Dunkelziffer auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen allerdings weitaus höher. Die Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) sprach daher von der Spitze eines Eisbergs. Es mangelt oft an Tests, an Personal sowie in einigen Ländern mittlerweile auch an genügend Krankenhausbetten.

+++ Einreisende aus internationalen Corona-Risikogebieten müssen sich von diesem Samstag an bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen. Das verkündete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Berlin an. Davon, dass Reiserückkehrer die Tests selber zahlen sollen, hält Spahn nichts. Welche Länder als Risikogebiete gelten, steht auf einer Liste des Robert-Koch-Instituts - aus der EU sind derzeit Luxemburg und die die drei spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra auf der Liste.

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