Freitag, 16.04.2021

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Überteuerte Masken gekauft? Aiwanger keilt gegen "Zeitungsschreiber"

Bayerischer Wirtschaftsminister weist Kritik an Einkaufspolitik in deutlichen Worten zurück - 03.03.2021 15:34 Uhr

Reagiert gereizt: Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger.

17.02.2021 © Daniel Karmann, dpa


"Ich habe innerhalb kurzer Zeit mit schlagkräftigen Unternehmern eine heimische Qualitätsproduktion für Corona-Atemschutzmasken, mittlerweile auch FFP2 aufgebaut", schreibt Aiwanger auf Facebook. Und dennoch gebe es nun Kritik. Unter anderem hatte die Bild-Zeitung die Frage aufgeworfen, ob der Deal den Staat nicht zu teuer gekommen sei.

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"Liebe Zeitungsschreiber und deren Informanten: wegen solcher Nasenbohrereien traut sich kein Politiker mehr, irgend etwas konstruktiv anzufassen, rechtzeitig Impfstoff zu bestellen etc etc, sofern noch nicht alles wasserdicht vom letzten Gutachter abgestempelt ist", wettert Aiwanger. Das Land falle nicht zurück, es werde "zurück-geschrieben."

In dem Post rechtfertigt das Ministerium seine Einkaufpolitik im Detail:

Manchmal meint man schon man ist im falschen Film. Vor einem Jahr zu Beginn der Coronakrise wurden Masken aus China...

Gepostet von Hubert Aiwanger Minister Bundesvors. Freie Wähler am Mittwoch, 3. März 2021

Wie wichtig eine Herstellung qualitativ hochwertiger bayerischer Atemschutz- und FFP2-Masken sei, zeige sich durch die Berichte über minderwertige Ware aus China, "die in den vergangenen Monaten aus dem Verkehr gezogen werden mussten". Aiwanger: "Wir haben bewiesen, dass eine bayerische Produktion hochwertiger Masken verlässlicher und effizienter ist als ein Ankauf billiger Asien-Ware."


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Es sei deshalb "unanständig und eine Rufschädigung, hier jetzt die Fakten zu verdrehen und mich in die Nähe von dubiosen Deals rücken zu wollen", so der Minister. "Wir haben uns erfolgreich für das Leben und die Gesundheit der Bürger unseres Landes eingesetzt und lassen uns diese Arbeit nicht durch eine falsche Berichterstattung kaputt machen.“

mak

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