Krieg gegen die Ukraine

Ukrainischer Botschafter begrüßt Exportgenehmigung für deutsche Kampfpanzer

3.2.2023, 15:55 Uhr
Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev begrüßt die Genehmigung der Bundesregierung für den Export von Leopard-1-Kampfpanzer in die Ukraine. Dies sei angesichts der anhaltenden "barbarischen russischen Angriffe auf Zivilisten und kritische Infrastruktur in der Ukraine" besonders wichtig.

© Tobias Kleinschmidt, dpa Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev begrüßt die Genehmigung der Bundesregierung für den Export von Leopard-1-Kampfpanzer in die Ukraine. Dies sei angesichts der anhaltenden "barbarischen russischen Angriffe auf Zivilisten und kritische Infrastruktur in der Ukraine" besonders wichtig.

+++ Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev begrüßt die Genehmigung der Bundesregierung für den Export von Leopard-1-Kampfpanzer in die Ukraine und macht sich für eine schnelle Lieferung stark. "Nach der historischen Entscheidung der letzten Woche zu den Leopard 2 ist es ein wichtiges Zeichen, dass die Panzerkoalition von den westlichen Partnern nicht nur gebildet wurde, sondern zunimmt und stärker wird", sagt Makeiev am Freitag der dpa. Dies sei angesichts der anhaltenden "barbarischen russischen Angriffe auf Zivilisten und kritische Infrastruktur in der Ukraine" besonders wichtig.

+++ Die Bundesregierung hat eine Exportgenehmigung für Kampfpanzer des Typs Leopard 1 in die Ukraine erteilt. Das bestätigt Regierungssprecher Steffen Hebestreit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Bisher hatte die Bundesregierung nur die Lieferung der moderneren Leopard-2-Panzer aus Bundeswehrbeständen in die Ukraine angekündigt. Laut der Süddeutschen Zeitung wollen Rheinmetall und die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) dutzende Panzer vom Typ Leopard 1 aufbereiten und könnten diese der Ukraine für den Kampf gegen Russland liefern.

+++ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt heute die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zum Antrittsbesuch in Berlin. Scholz dürfte genau hinhören, was die Vorsitzende der rechtsradikalen Partei Fratelli d'Italia (Brüder Italiens) zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu sagen hat. Während andere EU-Staaten sowie die USA und Großbritannien über Panzerlieferungen für Kiew debattierten, hielt sich Italien eher raus.

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