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Freitag, 14.05.2021

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Polizei nimmt Todesschützen von Nashville fest

23.04.2018 21:41 Uhr

Die Polizei sperrt rund um das Restaurant «Waffle House» den Tatort ab.

23.04.2018 © George Walker Iv/The Tennessean/AP (dpa)


Vier weitere Menschen wurden verletzt. Ein Passant hatte sich dem Schützen wagemutig entgegengeworfen und ihm die Waffen entrissen. Präsident Donald Trump würdigte den Mut des Mannes, wie seine Sprecherin Sarah Sanders am Montag erklärte.

James Shaw Jr. will nicht als Held gefeiert werden. 

23.04.2018 © Larry Mccormack/The Tennessean/AP (dpa)


Der Todesschütze aus dem US-Staat Illinois war in der Nacht zum Sonntag mit einem Pickup-Truck vor dem Restaurant vorgefahren und hatte das Feuer eröffnet. Er flüchtete zu Fuß. Das Motiv für die Tat blieb weiter unklar.

Der mutmaßliche Täter ist bereits im Juli nahe dem Weißen Haus festgenommen worden, als er einen gesperrten Sicherheitsbereich betrat.

23.04.2018 © Mark Humphrey/AP (dpa)


Offenbar hatte er sich in einem Waldgebiet in der Nähe seines Wohnhauses verschanzt. Augenzeugen hatten ihn erkannt, als er über eine Baustelle in der Nähe in den Wald ging. Wie lang er genau dort war, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

«Ich wollte nur leben, das ist alles, was ich wollte», sagt James Shaw Jr.

23.04.2018 © Wade Payne/The Tennessean/AP (dpa)


Bei seiner Festnahme habe er einen Rucksack getragen, in dem sich neben einer Taschenlampe unter anderem eine weitere Schusswaffe und Munition befanden, sagte Carlos Lara von der Polizei Nashville am Montag.

In diesem Restaurant schoss ein Mann um sich und tötete Menschen.

23.04.2018 © Sheila Burke/AP (dpa)


Nach Angaben der Polizei waren dem Mann in der Vergangenheit Schusswaffen entzogen worden. Anlass war damals ein Versuch, eine Barrikade am Weißen Haus zu durchbrechen. Die Polizei will nun prüfen, ob der Vater des Mannes die Waffen an den Sohn illegalerweise weitergegeben hat.

Dies ist die Waffe, die James Shaw Jr. dem Angreifer entrissen hat.

23.04.2018 © Metro Nashville Police Department/AP (dpa)


Die Tat hatte in der Gegend um Nashville Panik ausgelöst. Die meisten Schulen schlossen oder sagten zumindest ihre Nachmittagsprogramme ab, da der Täter noch auf der Flucht war.

dpa

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