Zehn Tipps

Frostige Zeiten: Was Sie im November im Garten noch erledigen sollten

2.11.2022, 16:22 Uhr
Vor der ersten kalten Nacht sollten Steckrüben, Lagerkarotten, Knollengemüse und sonstiges Wintergemüse, das keinen Frost verträgt, in den Keller. Das Gemüse kann man bis zum nächsten Frühjahr lagern, ohne dass es an Geschmack verliert. Vorausgesetzt Sie beherzigen ein paar Tipps: Bei Wurzelgemüse wie Rote Beete, Karotten oder Winterrettich wird das Grün entfernt. Dann kommt das Gemüse nebeneinander in Kisten. Bedecken Sie es jeweils mit einer Lage feuchtem Sand und bewahren Sie die Kisten möglichst kühl, aber frostfrei auf. So lange es nicht hart friert, können Endivien, Zuckerhut und Brokkoli draußen auf den Beeten bleiben.
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Vorsicht Frostgefahr!

Vor der ersten kalten Nacht sollten Steckrüben, Lagerkarotten, Knollengemüse und sonstiges Wintergemüse, das keinen Frost verträgt, in den Keller. Das Gemüse kann man bis zum nächsten Frühjahr lagern, ohne dass es an Geschmack verliert. Vorausgesetzt Sie beherzigen ein paar Tipps: Bei Wurzelgemüse wie Rote Beete, Karotten oder Winterrettich wird das Grün entfernt. Dann kommt das Gemüse nebeneinander in Kisten. Bedecken Sie es jeweils mit einer Lage feuchtem Sand und bewahren Sie die Kisten möglichst kühl, aber frostfrei auf. So lange es nicht hart friert, können Endivien, Zuckerhut und Brokkoli draußen auf den Beeten bleiben. © Holger Hollemann/dpa

Manche Gemüsesorten trotzen selbst ganz tiefen Temperaturen: Feldsalat zum Beispiel kann den ganzen Winter draußen bleiben. Trotzdem schadet es nicht, wenn man die Reihen mit schützendem Vlies oder Tannenzweigen abdeckt. Auch Rosenkohl und Grünkohl sind hart im Nehmen. Sie brauchen sogar einige Wochen mit kaltem Wetter. Erst danach schmecken sie richtig gut. "Genussgärtnern im Winter macht Spaß: Es gibt kaum Schädlinge, wenig Arbeit, aber eine reiche Ernte", schwärmt Wolgang Palme von der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Wien. "Das Frischgemüse aus dem eigenen Garten schmeckt im Winter doppelt so gut, hat gesunde Vitamine und tut mit seinem leuchtenden Grün nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut."
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Die Ernte geht weiter

Manche Gemüsesorten trotzen selbst ganz tiefen Temperaturen: Feldsalat zum Beispiel kann den ganzen Winter draußen bleiben. Trotzdem schadet es nicht, wenn man die Reihen mit schützendem Vlies oder Tannenzweigen abdeckt. Auch Rosenkohl und Grünkohl sind hart im Nehmen. Sie brauchen sogar einige Wochen mit kaltem Wetter. Erst danach schmecken sie richtig gut. "Genussgärtnern im Winter macht Spaß: Es gibt kaum Schädlinge, wenig Arbeit, aber eine reiche Ernte", schwärmt Wolgang Palme von der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Wien. "Das Frischgemüse aus dem eigenen Garten schmeckt im Winter doppelt so gut, hat gesunde Vitamine und tut mit seinem leuchtenden Grün nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut." © Ingo Wagner/dpa

Ist das Beet abgeerntet, stellt sich im Spätherbst die Frage: Umgraben oder nicht? Darüber gehen die Meinungen unter den Gärtnern weit auseinander. Immer mehr lassen es sein, weil sie das Ökosystem in der Erde nicht stören wollen. Ein weiteres Argument: So lange die Erde warm ist, wäscht sich Nitrat ins Grundwasser aus. Nur bei sehr schweren Böden ist es sinnvoll, zum Spaten zu greifen, um später die Frostgare auszunutzen. Sandige Böden sollten höchstens mit der Gabel etwas gelockert werden - am besten aber gar nicht. Wer Gründüngungspflanzen oder Wintergemüse auf sandige Böden setzt, macht es noch besser. Schließlich beschert uns der Klimawandel einen langen Herbst, in dem Gärtner noch immer Chinakohl, Zuckerhut, Grünkohl, Rosenkohl oder Lauch anpflanzen können.
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Umgraben oder nicht?

Ist das Beet abgeerntet, stellt sich im Spätherbst die Frage: Umgraben oder nicht? Darüber gehen die Meinungen unter den Gärtnern weit auseinander. Immer mehr lassen es sein, weil sie das Ökosystem in der Erde nicht stören wollen. Ein weiteres Argument: So lange die Erde warm ist, wäscht sich Nitrat ins Grundwasser aus. Nur bei sehr schweren Böden ist es sinnvoll, zum Spaten zu greifen, um später die Frostgare auszunutzen. Sandige Böden sollten höchstens mit der Gabel etwas gelockert werden - am besten aber gar nicht. Wer Gründüngungspflanzen oder Wintergemüse auf sandige Böden setzt, macht es noch besser. Schließlich beschert uns der Klimawandel einen langen Herbst, in dem Gärtner noch immer Chinakohl, Zuckerhut, Grünkohl, Rosenkohl oder Lauch anpflanzen können. © Florian Schuh/dpa

Rosen und andere zarte Pflanzen brauchen einen guten Schutz, besonders in kalten Lagen. Denn die Veredelungsstelle, also die verdickte Verbindung von Unterlage und Edeltrieb, ist bei Rosen im Winter die empfindlichste Stelle — auch wenn sie meist fünf Zentimeter tief in der Erde liegt. Mit dem so genannten Anhäufeln, also einem zusätzlichen 15 Zentimeter hohen Erdkegel rund um den Austrieb, schafft man einen guten zusätzlichen Frostschutz. Vor allem, wenn man besonders sensiblen Sorten noch eine Abdeckung mit Fichtenzweigen spendiert. Vor dem Anhäufeln werden die Triebe der Gartenrose um etwa die Hälfte eingekürzt, rät die Bayerische Gartenakademie. Der richtige Rückschnitt wird aber erst im Frühjahr vorgenommen. Die Strauchrose muss im Herbst nicht geschnitten werden. Kletterrosen sollte man mit Fichtenzweigen gut einpacken, auch ihre Äste.
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Rosen mit Erde anhäufeln

Rosen und andere zarte Pflanzen brauchen einen guten Schutz, besonders in kalten Lagen. Denn die Veredelungsstelle, also die verdickte Verbindung von Unterlage und Edeltrieb, ist bei Rosen im Winter die empfindlichste Stelle — auch wenn sie meist fünf Zentimeter tief in der Erde liegt. Mit dem so genannten Anhäufeln, also einem zusätzlichen 15 Zentimeter hohen Erdkegel rund um den Austrieb, schafft man einen guten zusätzlichen Frostschutz. Vor allem, wenn man besonders sensiblen Sorten noch eine Abdeckung mit Fichtenzweigen spendiert. Vor dem Anhäufeln werden die Triebe der Gartenrose um etwa die Hälfte eingekürzt, rät die Bayerische Gartenakademie. Der richtige Rückschnitt wird aber erst im Frühjahr vorgenommen. Die Strauchrose muss im Herbst nicht geschnitten werden. Kletterrosen sollte man mit Fichtenzweigen gut einpacken, auch ihre Äste. © Flenshoot/Pixabay/Lizenz C00

Solange im Herbst und Winter der Boden nicht gefroren ist, kann man noch viele Obststräucher und -bäume in den Garten setzen. Das gilt insbesondere für die sogenannten wurzelnackten Gehölze.  Diese Pflanzen bieten Händler in der Regel nur von Oktober bis März an. Im Gegensatz zu Topfpflanzen haben sie keine Erde um die Wurzeln. Sie sind meist preiswerter, da die Baumschulen weniger Aufwand und Kosten damit haben.  Ohne Probleme kann man vor allem frostunempfindliche Obstbäume wie Apfel, Birne, Pflaume, Zwetschge, Mirabelle und Kirsche im Herbst pflanzen, so das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft. Aprikosen- und Pfirsichgehölze sollte man besser erst ab dem Frühjahr setzen. Auch Beerensträucher, Stauden und Klettergewächse können bei milden Temperaturen noch in den Boden.
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Obstbäume und Sträucher jetzt pflanzen

Solange im Herbst und Winter der Boden nicht gefroren ist, kann man noch viele Obststräucher und -bäume in den Garten setzen. Das gilt insbesondere für die sogenannten wurzelnackten Gehölze. Diese Pflanzen bieten Händler in der Regel nur von Oktober bis März an. Im Gegensatz zu Topfpflanzen haben sie keine Erde um die Wurzeln. Sie sind meist preiswerter, da die Baumschulen weniger Aufwand und Kosten damit haben. Ohne Probleme kann man vor allem frostunempfindliche Obstbäume wie Apfel, Birne, Pflaume, Zwetschge, Mirabelle und Kirsche im Herbst pflanzen, so das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft. Aprikosen- und Pfirsichgehölze sollte man besser erst ab dem Frühjahr setzen. Auch Beerensträucher, Stauden und Klettergewächse können bei milden Temperaturen noch in den Boden. © BdB/iStock/AlexBrylov

Manche Pflanzen müssen zwar lange vor dem ersten Frost ins Haus. Andere vertragen kurzzeitig auch Temperaturen von bis zu minus fünf Grad. Doch wie sieht es mit Kübelpflanzen aus, die den Winter über draußen bleiben? Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt mit dem Winterschutz loszulegen, wenn die Temperaturen unter -5 °C fallen. Dazu stellt man die Kübel auf Füße, so dass überschüssiges Wasser abfließen kann und der Topf nicht anfriert. Wenn man den Topfballen schützen will, hat es sich bewährt, zwischen Winterschutz und Topf etwa 5 cm Platz zu lassen. Den Zwischenraum füllt man mit Laub oder Stroh. So entsteht ein ausreichender Kältepuffer. Ganz einpacken als letzte Methode sollte man die Pflanzen erst dann, wenn es sehr kalt wird oder ein scharfer Ostwind bläst. Als Winterschutz eignen sich Vliese, Strohmatten oder Jute. Vliese wirken wie ein dicht gesponnener Kokon, sie sind wärmend und gleichzeitig luftdurchlässig. Sinken die Temperaturen, so bildet sich Kondenswasser an der Unterseite des Stoffes. Dieses Wasser gefriert bei Frost und schützt die Pflanzen. Unter dieser Glocke aus Vlies und Eis ist es wärmer und windgeschützter als draußen.
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Pflanzen ein wenig wärmen

Manche Pflanzen müssen zwar lange vor dem ersten Frost ins Haus. Andere vertragen kurzzeitig auch Temperaturen von bis zu minus fünf Grad. Doch wie sieht es mit Kübelpflanzen aus, die den Winter über draußen bleiben? Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt mit dem Winterschutz loszulegen, wenn die Temperaturen unter -5 °C fallen. Dazu stellt man die Kübel auf Füße, so dass überschüssiges Wasser abfließen kann und der Topf nicht anfriert. Wenn man den Topfballen schützen will, hat es sich bewährt, zwischen Winterschutz und Topf etwa 5 cm Platz zu lassen. Den Zwischenraum füllt man mit Laub oder Stroh. So entsteht ein ausreichender Kältepuffer. Ganz einpacken als letzte Methode sollte man die Pflanzen erst dann, wenn es sehr kalt wird oder ein scharfer Ostwind bläst. Als Winterschutz eignen sich Vliese, Strohmatten oder Jute. Vliese wirken wie ein dicht gesponnener Kokon, sie sind wärmend und gleichzeitig luftdurchlässig. Sinken die Temperaturen, so bildet sich Kondenswasser an der Unterseite des Stoffes. Dieses Wasser gefriert bei Frost und schützt die Pflanzen. Unter dieser Glocke aus Vlies und Eis ist es wärmer und windgeschützter als draußen. © Toom Baumarkt Gmbh

Vor den ersten Frostnächten sollten Hausbesitzer Regentonne, Gießkanne, Gartenschlauch und Wasserhahn entleeren. Denn im Winter können die Gerätschaften platzen und dadurch größeren Schaden verursachen. Leeren Sie daher alle Wassergefäße und räumen Sie sie geschützt in Garage oder Schuppen. Ist bei großen Regentonnen oder Mini-Teichen eine Leerung nicht möglich, stellen Sie einen Holzpfosten ins Wasser. Das Holz federt den Druck durch Eis ab und verhindert, dass die Wände Schaden nehmen. Wichtig ist auch, die Leitung vom Wasserhahn an der Hausfassade zu entleeren und abzudrehen. Sonst können die Wasserhähne und Leitungen einfrieren. Das Ventil des Hahns sollte offen bleiben, damit sich in der Leitung kein Wasser sammeln kann. Umwickeln Sie anschließend Anschlüsse und Leitungen im Freien mit Vlies oder Jute.
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Das Wasser muss raus

Vor den ersten Frostnächten sollten Hausbesitzer Regentonne, Gießkanne, Gartenschlauch und Wasserhahn entleeren. Denn im Winter können die Gerätschaften platzen und dadurch größeren Schaden verursachen. Leeren Sie daher alle Wassergefäße und räumen Sie sie geschützt in Garage oder Schuppen. Ist bei großen Regentonnen oder Mini-Teichen eine Leerung nicht möglich, stellen Sie einen Holzpfosten ins Wasser. Das Holz federt den Druck durch Eis ab und verhindert, dass die Wände Schaden nehmen. Wichtig ist auch, die Leitung vom Wasserhahn an der Hausfassade zu entleeren und abzudrehen. Sonst können die Wasserhähne und Leitungen einfrieren. Das Ventil des Hahns sollte offen bleiben, damit sich in der Leitung kein Wasser sammeln kann. Umwickeln Sie anschließend Anschlüsse und Leitungen im Freien mit Vlies oder Jute. © Jens Schierenbeck/dpa

Laub im Garten ist ein Tausendsassa. Landet der bunte Laubregen zwischen Beerensträuchern, Gemüsebeeten und Obstbäumen, lässt man ihn am besten liegen. Denn die Schicht wärmt den Boden. Auch Stauden, Rosen oder andere empfindliche Pflanzen freuen sich über eine warme Decke aus Laub und Reisig. Die Blätter dienen außerdem vielen Tieren als Nahrung, allen voran Regenwürmern und Asseln. Aber auch Igel, Spinnen und Laufkäfer freuen sich über das Winterversteck. Auf dem Rasen sollte das Laub allerdings nicht liegen bleiben, weil das Grün darunter ersticken kann und es Pilzkrankheiten fördert.
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Lasst es Laub regnen!

Laub im Garten ist ein Tausendsassa. Landet der bunte Laubregen zwischen Beerensträuchern, Gemüsebeeten und Obstbäumen, lässt man ihn am besten liegen. Denn die Schicht wärmt den Boden. Auch Stauden, Rosen oder andere empfindliche Pflanzen freuen sich über eine warme Decke aus Laub und Reisig. Die Blätter dienen außerdem vielen Tieren als Nahrung, allen voran Regenwürmern und Asseln. Aber auch Igel, Spinnen und Laufkäfer freuen sich über das Winterversteck. Auf dem Rasen sollte das Laub allerdings nicht liegen bleiben, weil das Grün darunter ersticken kann und es Pilzkrankheiten fördert. © Martin Schutt/dpa

So lange es keine dicke Schneedecke gibt, finden die Vögel im heimischen Garten noch genug Futter. Was man aber jetzt schon tun kann, ist das Vogelhaus aufstellen oder Futter selbst machen. Das macht jede Menge Spaß! Der Landesbund für Vogelschutz verrät dazu ein paar Tipps: Der Futterplatz sollte sicher sein vor Feinden. Auch Hygiene ist wichtig: Futter, das trocken und sauber ist, schmeckt besser, und es werden keine Krankheiten übertragen. Darum ist es besser, öfter und nur wenig zu füttern und Futtersilos zu verwenden oder den Futterplatz regelmäßig zu säubern. Jeder Vogel frisst etwas anderes: Amseln, Drosseln und Rotkehlchen sind Weichfutterfresser, die gerne Äpfel, Rosinen oder Getreideflocken fressen. Die Finken (Buch-, Berg- und Grünfink, Dompfaff, Kernbeißer, Stieglitz und Zeisig) sind Körnerfresser. Sie mögen Erdnussbruch, Sonnenblumenkerne und energiereiche, ölhaltige Sämereien wie Hanf, Mohn oder Nigersaat. Auch der Kleiber greift bei diesem Angebot gerne zu. Meisen (Kohl-, Blau- und Tannenmeise) und Spatzen (Haus- und Feldsperling) dagegen nehmen fast alles.
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Wenn die ersten Gäste kommen

So lange es keine dicke Schneedecke gibt, finden die Vögel im heimischen Garten noch genug Futter. Was man aber jetzt schon tun kann, ist das Vogelhaus aufstellen oder Futter selbst machen. Das macht jede Menge Spaß! Der Landesbund für Vogelschutz verrät dazu ein paar Tipps: Der Futterplatz sollte sicher sein vor Feinden. Auch Hygiene ist wichtig: Futter, das trocken und sauber ist, schmeckt besser, und es werden keine Krankheiten übertragen. Darum ist es besser, öfter und nur wenig zu füttern und Futtersilos zu verwenden oder den Futterplatz regelmäßig zu säubern. Jeder Vogel frisst etwas anderes: Amseln, Drosseln und Rotkehlchen sind Weichfutterfresser, die gerne Äpfel, Rosinen oder Getreideflocken fressen. Die Finken (Buch-, Berg- und Grünfink, Dompfaff, Kernbeißer, Stieglitz und Zeisig) sind Körnerfresser. Sie mögen Erdnussbruch, Sonnenblumenkerne und energiereiche, ölhaltige Sämereien wie Hanf, Mohn oder Nigersaat. Auch der Kleiber greift bei diesem Angebot gerne zu. Meisen (Kohl-, Blau- und Tannenmeise) und Spatzen (Haus- und Feldsperling) dagegen nehmen fast alles. © Uwe Zucchi/dpa

Wer will, legt im Herbst ein Hügelbeet an. Denn jetzt gibt es große Mengen an Laub, die der Gärtner für das neue Beet verwenden kann. Mit einem Hügelbeet lässt sich in kleinen Gärten mehr Anbaufläche schaffen, die im Frühling noch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber herkömmlichen Beeten hat. Denn der Hügel erwärmt sich schneller, außerdem sorgt die Zersetzung des organischen Materials in dessen Mitte für Wärme und setzt Nährstoffe frei.
Aber: Einfach nur Erde aufzutürmen, reicht nicht. Das Beet setzt sich wie bei einem Hochbeet aus mehreren Schichten organischer Materialien zusammen. Die Mitte besteht aus Ästen, die eine gute Drainage sind und das Beet belüften. Das fördert die Verrottung des weiteren Pflanzenmaterials. Rasenboden bedeckt die Äste komplett oben und an den Seiten. Er verhindert, dass die Äste verschlämmen. Darüber kommen eine dicke Schicht Laub und teilweise verrotteter Kompost sowie eine Schicht aus einer Mischung von Gartenerde und Kompost. Hat sich das Beet im Frühjahr gesetzt, kann der Gärtner mit der Saat loslegen.
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Hügelbeet fürs Frühjahr anlegen

Wer will, legt im Herbst ein Hügelbeet an. Denn jetzt gibt es große Mengen an Laub, die der Gärtner für das neue Beet verwenden kann. Mit einem Hügelbeet lässt sich in kleinen Gärten mehr Anbaufläche schaffen, die im Frühling noch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber herkömmlichen Beeten hat. Denn der Hügel erwärmt sich schneller, außerdem sorgt die Zersetzung des organischen Materials in dessen Mitte für Wärme und setzt Nährstoffe frei. Aber: Einfach nur Erde aufzutürmen, reicht nicht. Das Beet setzt sich wie bei einem Hochbeet aus mehreren Schichten organischer Materialien zusammen. Die Mitte besteht aus Ästen, die eine gute Drainage sind und das Beet belüften. Das fördert die Verrottung des weiteren Pflanzenmaterials. Rasenboden bedeckt die Äste komplett oben und an den Seiten. Er verhindert, dass die Äste verschlämmen. Darüber kommen eine dicke Schicht Laub und teilweise verrotteter Kompost sowie eine Schicht aus einer Mischung von Gartenerde und Kompost. Hat sich das Beet im Frühjahr gesetzt, kann der Gärtner mit der Saat loslegen. © Wikimedia Commons/Maseltov

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