Nur in zwei Fällen

Lichthupe auf der Autobahn: In dieser Situation ist es erlaubt

Alice Vicentini
Alice Vicentini

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13.9.2022, 13:50 Uhr
Die Lichthupe zu betätigen ist nur in zwei Fällen erlaubt. Wer die Regeln missachtet, riskiert wegen Nötigung Strafen und den Führerschein.

© ampnet/ADAC/stein....juergen, NN Die Lichthupe zu betätigen ist nur in zwei Fällen erlaubt. Wer die Regeln missachtet, riskiert wegen Nötigung Strafen und den Führerschein.

Nur kurz - stoßweise und wenige Sekunden lang - darf man die Lichthupe nutzen. Doch die Frage ist, wann das erlaubt ist. Per Aufblenden Vorfahrt zu gewähren oder ein entgegenkommendes Fahrzeug mittels Lichthupe vor einer Radarfalle zu warnen, sind genau die Beispiele dafür, wie man sie nicht betätigen darf. Vielmehr verrät der Allgemeine Deutsche Automobil-Club, kurz ADAC, zwei Fälle, in denen das Aufblenden erlaubt ist.

Sie dürfen laut Straßenverkehrsordnung (§ 16 StVO) die Lichtlupe geben, wenn Sie sich oder andere gefährdet sehen oder außerhalb geschlossener Ortschaften überholen - beispielsweise auf der Autobahn. Hier dürfen Autofahrer beim Überholvorgang einem vorausfahrenden langsamen Wagen auf der linken Spur mit der Lichthupe einen Überholwunsch signalisieren. Doch ein Freifahrtschein sei das nicht, berichtet der ADAC. Und immer muss der Sicherheitsabstand zum Vordermann bestehen bleiben. Das ist mindestens der halbe Tachowert in Metern. Wer das missachtet, riskiert wegen Nötigung Strafen und den Führerschein, so der ADAC weiter.