Anzeige

Mehr Flexibilität mit Powerstationen

Worauf kommt es beim Kauf von Powerstationen an? Unser Ratgeber unterstützt bei der Entscheidungsfindung.

© EcoFlow Worauf kommt es beim Kauf von Powerstationen an? Unser Ratgeber unterstützt bei der Entscheidungsfindung.

Die benutzerfreundlichen und energieeffizienten Powerstationen, die mithilfe von Solarpaneelen selbstständig Strom generieren, haben inzwischen weitgehend die sperrigen und lauten Notstromaggregate abgelöst, die zumeist mit Diesel oder Benzin betrieben werden. Notstromaggregate werden aufgrund ihrer hohen Leistungskraft immer noch auf Baustellen eingesetzt, wo es auf eine weitere Quelle von Luft- und Lärmverschmutzung nicht mehr ankommt. Im privaten Bereich werden Nutzer allerdings mit Solargeneratoren glücklicher.

Worauf kommt es beim Kauf von Powerstationen an? Unser Ratgeber unterstützt bei der Entscheidungsfindung.

Was sind Powerstationen?

Am besten lässt sich eine Powerstation als tragbare Batterie beschreiben, die in einem robusten Gehäuse eingebettet ist und zur Umwandlung des Stroms einen Wechselrichter besitzt. Diverse Anschlüsse stellen die Vernetzungsfähigkeit der Powerstation und damit ihre Anbindung an die Peripherie sicher. Mithilfe von Powerstationen ist es möglich, technische Endgeräte aller Art wie die Kaffeemaschine oder einen Mobilherd ohne Anbindung an ein Stromnetz zu betreiben.

Aufladen lassen sich Powerstationen über Solarpaneele, die Haushaltssteckdose und den Zigarettenanzünder im Auto. Powerstationen sind von Powerbanks abzugrenzen, obwohl der Zweck der Stromversorgung ohne Stromquelle identisch ist. Der Unterschied zu Powerbanks besteht darin, dass Powerstationen nicht nur für das Smartphone gedacht sind, sondern für technische Geräte aller Art.

Beim Vergleich mit Notstromaggregaten unterscheidet sich der Betrieb. Dieser funktioniert nicht auf Basis von Diesel, Benzin oder Gas, sondern über ökologische Solarpaneele. Kurz gesagt, sind Notstromaggregaten typische Produkte für die Industrie, während Powerstationen tragbare Kraftwerke für Privatnutzer sind.

Typische Anwendungen für Powerstationen

Powerstationen sind ideal für Selbstversorger und damit für alle, die viel auf Reisen sind. Solargeneratoren ermöglichen Benutzern die Unabhängigkeit von der Stromversorgung. Berufstätige, die viel auf Reisen sind, wie auch digitale Nomaden, profitieren von Powerstationen in einer ähnlichen Weise wie Angler oder begeisterte Urlauber, die ihr Leben mit ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil als ständiges Roadmovie zelebrieren.

Mit Powerstationen ist es möglich, E-Bikes während der Fahrt aufzuladen oder die Effektivität seines Balkonkraftwerks zu erhöhen. Beliebt sind Powerstationen schließlich bei Preppern, die für Notfälle gewappnet sein möchten.

Worauf es beim Kauf einer Powerstation ankommt

Um auf dem Markt für Powerstationen den Überblick zu behalten und den Produktvergleichstest richtig anzugehen, hilft eine Liste sinnvoller Kriterien weiter:

Die Anschlüsse einer Powerstation

Für die Vernetzungsfähigkeit von Powerstationen bürgen ihre Anschlüsse. Je zahlreicher die Zahl und die Arten der Anschlüsse eines Solargenerators sind, desto größer ist ihre Leistungsfähigkeit und desto vielfältiger ist der Einsatzradius mit dem Produkt. Einfache USB-A-Anschlüsse dürften für die meisten Geräte ausreichend sein.

Wer über ambitionierte Anwendungen wie die Anbindung der Powerstation an einen Macintosh verfügen möchte, sollte darauf achten, dass die Powerstation einen fortschrittlichen USB-C-Port enthält. Darüber hinaus können Powerstationen mit einigen Endgeräten nicht kompatibel sein. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollten Kunden auf die Einsatzfähigkeit des Solargenerators für die Endgeräte ihrer Wahl achten. In vielen Fällen finden sie bei den Produktinformationen eine Liste für alle Endgeräte, deren Kompatibilität der Hersteller garantiert.

Aufgeladen werden können Powerstationen sowohl über gängige Haushaltssteckdosen als auch über den Zigarettenanzünder im Auto. Dafür muss die Powerstation zwingend über einen 12V- sowie einen 230V-Port verfügen. Mehrwert bietet eine Schnittstelle für einen Schnelllader (Quick Charger). Für die Stromversorgung über Solarpaneele wird ein Rundstecker benötigt.

Angaben zur Performanz

Die Leistung von Powerstationen wird in Watt angegeben, wobei sich die Performanz der handelsüblichen Geräte ungefähr zwischen 600 und 1.800 Watt beläuft. Nutzer sollten beim Kauf auch auf die Kennzahl der Wattstunden achten. Sie gibt über die Kapazität der Powerstationen Auskunft, das heißt darüber, wie viel Leistung, die in Watt gemessen wird, für eine Stunde reicht.

Würde die Powerstation über eine Leistung von 100 Wattstunden verfügen, würde dies bedeuten, dass eine 100-Watt-Glühbirne für eine Stunde in Betrieb gehalten werden kann. Bei einer Leistung von 200 Wattstunden würde sich der Wert auf zwei Stunden verdoppeln.

Wie lange muss geladen werden?

Nicht immer kann der Einsatz der Powerstation bis zum nächsten Morgen warten. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, hält nach einem Solargenerator mit schnellen Ladezeiten Ausschau. Die Suche nach Powerstationen mit schnellen Ladezeiten lohnt sich, da die Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten von einer Stunde bis sechs Stunden Ladezeit beträchtlich sein können. Zudem enthalten manche Mini-Kraftwerke einen Anschluss für einen Schnelllader bereit.

Zu beachten ist, dass die Ladezeit von Powerstationen für den Wechselstrom (AC), Gleichstrom (DC) und die Solarkollektoren gemessen wird, wobei die Aufladung des Wechselstroms mit Abstand am schnellsten geschieht. Die Langlebigkeit von Batterien wird in Ladezyklen gemessen, wobei 1.000 bis 3.000 Ladezyklen üblich sind.

Batterie: Lithium-Ionen oder Lithiumeisenphosphat?

Lithium-Ionen-Akkus waren lange Zeit das Maß aller Dinge, nachdem diese sukzessive die Blei-Säure-Batterien verdrängt haben. Doch der technologische Fortschritt galoppiert und inzwischen machen Batterien aus Lithiumeisenphosphat, die als LiFePo4-Akkumulatoren geführt werden, den Lithium-Ionen-Akkus Konkurrenz.

Im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus weisen Lithiumeisenphosphat-Batterien diverse Vorteile auf. Sie sind langlebiger, resistenter gegenüber Extremtemperaturen und bieten gegenüber der Gefahr von Kurzschlüssen eine höhere Sicherheit. Besonders überzeugen die Vorzüge hoher Entladeströme und kürzerer Ladezeiten die Verbraucher.

Doch leider ist nicht alles Gold, was glänzt. Warum sich viele Kunden bewusst für Lithium-Ionen-Batterien entscheiden, liegt an der höheren Energiedichte dieser Klasse. Die deutlich mehr Zellen, die für dieselbe Leistung erforderlich sind, machen LiFePo4-Akkus zu einem kostspieligen Vergnügen.

Sicherheit muss sein

Powerstationen verfügen über verschiedene Sicherheitseinrichtungen, die vor Risiken verschiedener Art vorbeugen. Sicherheiten können als Überstromschutz, Übertemperaturschutz, Unterspannungsschutz und Schutz vor Kurzschlüssen aufgeführt sein. Noch wichtiger für die Sicherheit ist die Art der Sinusspannung für den Wechselrichter.

Eine reine Sinuswelle ist einer modifizierten Sinuswelle vorzuziehen, da vor allem elektronische Netzteile auf die Stromversorgung über eine modifizierte Sinusspannung empfindlich reagieren können. Bei einer modifizierten Sinuswelle ist diese nämlich nicht echt, sondern nur der reinen Sinuswelle nachempfunden. Das Original ist auch hier besser als eine Kopie.

Letzte Gedanken zum Abschluss

Leistung gibt es nicht zum Nulltarif. Dies bezieht sich nicht nur auf den Preis, sondern auch auf das Gewicht, denn je größer die Leistung ist, desto schwerer wird das Gewicht der Powerstation. Für Kunden, die auf eine möglichst tragbare Powerstation Wert legen, heißt es von daher, einen guten Kompromiss zu finden.

Zu den nützlichen Features, welche die Freude am Gerät erhöhen, gehört eine Anzeige auf dem Display, in welcher die Restkapazität in Prozent statt in Balken angegeben wird. Ein Tragegriff ist für eine portable Powerstation Pflicht, während eine Notlampe die Bedienung in der Finsternis erleichtert.