Verbraucherrechte

Online-Shop-Ärger: Auf Sitz des Händlers achten

13.6.2022, 14:18 Uhr
Gefällt einem der Pulli aus dem Online-Shop nicht, kann man die Ware meist einfach zurück schicken - doch manchmal gibt es Probleme.

© Christin Klose/dpa-tmn Gefällt einem der Pulli aus dem Online-Shop nicht, kann man die Ware meist einfach zurück schicken - doch manchmal gibt es Probleme.

Wer bei einem Online-Händler bestellt, sollte genau prüfen, wo der Shop ansässig ist. Dazu rät die Verbraucherzentrale Hamburg. Zum Teil gelten in anderen Ländern andere Rechte für Verbraucher.

Nicht immer halten ausländische Online-Händler, was die Produktfotos und Artikelbeschreibungen im Netz versprechen, warnen die Verbraucherschützer. Oft sei auch eine Rücksendung der bestellten Ware nicht möglich oder mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Verbraucherschützer sammeln Ärger-Shops

Daher sollten Verbraucher - insbesondere bei Anbietern aus China - darauf achten, welche Bedingungen etwa für die Rücksendung gelten. Sonst können sich scheinbar günstige Angebote plötzlich als teurer Reinfall entpuppen.

Tipp: Die Verbraucherschützer sammeln Beschwerden. Sie haben online eine Liste zusammengestellt, bei welchen Händlern aus Fernost es in der Vergangenheit Probleme gab. Sie raten dazu, diese Shops zu meiden.