Von Ernte bis Sonnenschutz

Zehn Tipps: Daran sollten Gartenbesitzer im August denken

2.8.2022, 16:14 Uhr
Die Zeit ist reif! Jetzt geht's ans Ernten. Das Gemüsebeet gibt im August vieles her: Je nach Aussaatzeitpunkt Zucchini, Gurken, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und mehr. Auch die Bäume tragen, zum Beispiel Äpfel, Pflaumen und Zwetschgen - vorausgesetzt, die Hitze hat ihnen nicht zugesetzt. Wo zu viel auf einmal reift, lohnt es sich, jeden Tag etwas für die Küche zu pflücken oder Früchte und Gemüse einzufrieren beziehungsweise zu konservieren.
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Ernten ist angesagt

Die Zeit ist reif! Jetzt geht's ans Ernten. Das Gemüsebeet gibt im August vieles her: Je nach Aussaatzeitpunkt Zucchini, Gurken, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und mehr. Auch die Bäume tragen, zum Beispiel Äpfel, Pflaumen und Zwetschgen - vorausgesetzt, die Hitze hat ihnen nicht zugesetzt. Wo zu viel auf einmal reift, lohnt es sich, jeden Tag etwas für die Küche zu pflücken oder Früchte und Gemüse einzufrieren beziehungsweise zu konservieren. © colourbox.de

Soll im Herbst und Winter das Gemüse nicht ausgehen, heißt es jetzt noch mal säen. Nutzen Sie den Platz von frei werdenden Beeten. Noch immer lassen sich bestimmte Gemüse wie Spinat, Feldsalat, Chinakohl, Radieschen, Kohlrabi und Winterzwiebeln pflanzen beziehungsweise säen, die im Freien sogar überwintern.
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Endspurt im Küchengarten

Soll im Herbst und Winter das Gemüse nicht ausgehen, heißt es jetzt noch mal säen. Nutzen Sie den Platz von frei werdenden Beeten. Noch immer lassen sich bestimmte Gemüse wie Spinat, Feldsalat, Chinakohl, Radieschen, Kohlrabi und Winterzwiebeln pflanzen beziehungsweise säen, die im Freien sogar überwintern. © Martin Staffler/Gräfe und Unzer Verlag/dpa

Nach der Ernte ist der Boden oft ausgezehrt und voller Stickstoff. Wer jetzt  vorsorgt, hat im nächsten Jahr etwas davon: Auf Beeten, die abgeerntet sind und leer bleiben sollen, am besten Gründungspflanzen säen. Typische Gründünger sind die Bienenweide oder Ackerbohne. Vor allem bei sandigen Böden ist dies empfehlenswert. Die Pflanzen werden nach einer Wachstumsphase ganz oder teilweise in den Boden eingearbeitet, wo sie dann mit der Zeit von den Bodenlebewesen zerkleinert und in Humus umgewandelt werden.
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Bodenpflege für bessere Ergebnisse

Nach der Ernte ist der Boden oft ausgezehrt und voller Stickstoff. Wer jetzt vorsorgt, hat im nächsten Jahr etwas davon: Auf Beeten, die abgeerntet sind und leer bleiben sollen, am besten Gründungspflanzen säen. Typische Gründünger sind die Bienenweide oder Ackerbohne. Vor allem bei sandigen Böden ist dies empfehlenswert. Die Pflanzen werden nach einer Wachstumsphase ganz oder teilweise in den Boden eingearbeitet, wo sie dann mit der Zeit von den Bodenlebewesen zerkleinert und in Humus umgewandelt werden. © Carmen Jaspersen/dpa

Bei aller Blütenpracht, die uns der Hochsommer beschert, sollten Gartenbesitzer die welken Blüten und Blätter immer wieder abschneiden. Dies gilt für Stauden und Sommerblumen ebenso wie für Pflanzen in Kästen und Kübeln. Außerdem Dahlien, Sonnenblumen und andere Himmelsanbeter hochbinden, bevor ein Gewitterregen sie niederdrückt.
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Blütenpracht pflegen

Bei aller Blütenpracht, die uns der Hochsommer beschert, sollten Gartenbesitzer die welken Blüten und Blätter immer wieder abschneiden. Dies gilt für Stauden und Sommerblumen ebenso wie für Pflanzen in Kästen und Kübeln. Außerdem Dahlien, Sonnenblumen und andere Himmelsanbeter hochbinden, bevor ein Gewitterregen sie niederdrückt. © Rita Köhler/pixelio.de

Wer im nächsten Jahr Erdbeeren ernten will, sollte jetzt neue Beete anlegen. Denn richtig dicke Früchte tragen Erdbeerpflanzen nur in den ersten zwei Jahren. Für das neue Beet, möglichst in der Sonne, kann man Ableger aus eigener Zucht verwenden oder kräftige, gesunde Jungpflanzen kaufen. Sparen Sie nach dem Auspflanzen nicht mit Wasser. Versorgen Sie die Pflanzen verhalten mit Kompost oder organischem Vorratsdünger.
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Neue Erdbeerbeete anlegen

Wer im nächsten Jahr Erdbeeren ernten will, sollte jetzt neue Beete anlegen. Denn richtig dicke Früchte tragen Erdbeerpflanzen nur in den ersten zwei Jahren. Für das neue Beet, möglichst in der Sonne, kann man Ableger aus eigener Zucht verwenden oder kräftige, gesunde Jungpflanzen kaufen. Sparen Sie nach dem Auspflanzen nicht mit Wasser. Versorgen Sie die Pflanzen verhalten mit Kompost oder organischem Vorratsdünger. © Roland Weihrauch/dpa

Bei Hitze brauchen viele Pflanzen vor allem eines - Wasser. Doch beim Gießen gibt es einiges zu beachten: Nur zu Tageszeiten wässern, an denen es vergleichsweise kühl ist, zum Beispiel am frühen Morgen. Außerdem punktgenau dosieren, das heißt nicht auf den Blättern verteilen. Die Tropfen können im Sonnenschein wie Lupen wirken und sorgen für Brandschäden an den Blättern. Daher sollte man nur direkt am Erdbereich gießen. Vor allem aber: Lieber selten wässern, dafür kräftig.
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Gießen, gießen und nochmal gießen

Bei Hitze brauchen viele Pflanzen vor allem eines - Wasser. Doch beim Gießen gibt es einiges zu beachten: Nur zu Tageszeiten wässern, an denen es vergleichsweise kühl ist, zum Beispiel am frühen Morgen. Außerdem punktgenau dosieren, das heißt nicht auf den Blättern verteilen. Die Tropfen können im Sonnenschein wie Lupen wirken und sorgen für Brandschäden an den Blättern. Daher sollte man nur direkt am Erdbereich gießen. Vor allem aber: Lieber selten wässern, dafür kräftig. © Roland Weihrauch/dpa

Auch Pflanzen gefällt es unterm Sonnenschirm. Empfindliches Grün kann an heißen Tagen leicht austrocknen und braun werden - es braucht also Schatten. Der Tipp der Bayerischen Gartenakadamie heißt: Weiße Tücher aufhängen, spezielles Schattiergewebe oder einfach einen Sonnenschirm aufstellen. Der kann sogar besser geeignet sein, weil darunter kein Hitzestau entsteht. Die einfache Alternative: Wer den Platz hat, stellt die Pflanzen für die heißesten Tage des Sommers in den Schatten.
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Pflanzen vor Sonne schützen

Auch Pflanzen gefällt es unterm Sonnenschirm. Empfindliches Grün kann an heißen Tagen leicht austrocknen und braun werden - es braucht also Schatten. Der Tipp der Bayerischen Gartenakadamie heißt: Weiße Tücher aufhängen, spezielles Schattiergewebe oder einfach einen Sonnenschirm aufstellen. Der kann sogar besser geeignet sein, weil darunter kein Hitzestau entsteht. Die einfache Alternative: Wer den Platz hat, stellt die Pflanzen für die heißesten Tage des Sommers in den Schatten. © Andrea Warnecke/dpa

Wer Freude an üppiger Blüte hat und sich diese auch fürs nächste Jahr sichern will, sollte nun die Samen der Sommerblumen sammeln. Ob Löwenmaul, Kapuzinerkresse, Ringelblume oder Wicke - alle tragen Schoten und Hülsen, in denen Körnchen stecken. Lassen Sie das Saatgut am besten einige Tage auf Küchenkrepp trocknen, damit es nicht zu faulen oder schimmeln beginnt. Im Anschluss verwahren Sie dieses bis zur nächsten Gartensaison in kleinen, beschrifteten Papiertüten.
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Nachwuchs für die Lieblingsblume

Wer Freude an üppiger Blüte hat und sich diese auch fürs nächste Jahr sichern will, sollte nun die Samen der Sommerblumen sammeln. Ob Löwenmaul, Kapuzinerkresse, Ringelblume oder Wicke - alle tragen Schoten und Hülsen, in denen Körnchen stecken. Lassen Sie das Saatgut am besten einige Tage auf Küchenkrepp trocknen, damit es nicht zu faulen oder schimmeln beginnt. Im Anschluss verwahren Sie dieses bis zur nächsten Gartensaison in kleinen, beschrifteten Papiertüten. © Mascha Brichta/dpa

Pflanzen Sie ab jetzt die ersten Blumenzwiebeln und Knollenblumen für die nächste Frühlingssaison. In den Gartencentern liegen die entsprechenden Tüten ab August in einer Vielzahl bereit. Zeit ist es jetzt vor allem für spezielle Blumen wie Madonnenlilie, Safran, Herbstzeitlose oder Steppenlilie. Mit ein bisschen Glück zeigen zeitig eingepflanzte Zwiebeln noch in diesem Herbst ihre Blüten. Bei allen anderen Arten sollten Sie mit dem Einbuddeln bis zum Frühherbst warten, wenn der Boden etwas kälter ist.
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Ran an die Blumenzwiebeln!

Pflanzen Sie ab jetzt die ersten Blumenzwiebeln und Knollenblumen für die nächste Frühlingssaison. In den Gartencentern liegen die entsprechenden Tüten ab August in einer Vielzahl bereit. Zeit ist es jetzt vor allem für spezielle Blumen wie Madonnenlilie, Safran, Herbstzeitlose oder Steppenlilie. Mit ein bisschen Glück zeigen zeitig eingepflanzte Zwiebeln noch in diesem Herbst ihre Blüten. Bei allen anderen Arten sollten Sie mit dem Einbuddeln bis zum Frühherbst warten, wenn der Boden etwas kälter ist. © Nestor Bachmann/dpa

Bei aller Arbeit vergessen Sie auf keinen Fall: Genießen Sie auch mal Ihren Garten! Denn jetzt ist die schönste Zeit dazu. Wenn die Tage noch lang sind und warm, erlauben Sie sich ruhig eine Pause im Freien. Dazu Hängematte aufhängen, Sitzsack raus oder in der Schubkarre schlafen legen.
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Mach mal Pause!

Bei aller Arbeit vergessen Sie auf keinen Fall: Genießen Sie auch mal Ihren Garten! Denn jetzt ist die schönste Zeit dazu. Wenn die Tage noch lang sind und warm, erlauben Sie sich ruhig eine Pause im Freien. Dazu Hängematte aufhängen, Sitzsack raus oder in der Schubkarre schlafen legen. © IrisArt/Fotolia