Dorffest Dietfurt: Die Schneckentreiber waren am schnellsten

30.7.2019, 11:16 Uhr
Stellten beim Dietfurter Dorffest mit 24,75 Sekunden einen neuen Baumstammrekord auf: Das Team „Die Schneckentreiber“, bestehende aus Daniel Krause und Wolfgang Steingärtner.

Stellten beim Dietfurter Dorffest mit 24,75 Sekunden einen neuen Baumstammrekord auf: Das Team „Die Schneckentreiber“, bestehende aus Daniel Krause und Wolfgang Steingärtner. © Foto: Siegfried Stadelbauer

In Dietfurt gibt es dieses Fest alle zwei Jahre. Seit 2015 eröffnet den Feiermarathon die Dietfurter Robberer-Meisterschaft. Eine fröhliche und manchmal feuchte Angelegenheit, bei der die Teilnehmer unter dem Applaus der Zuschauer auf der Altmühlbrücke im Team über den über die Altmühl gelegten Maibaum balancieren müssen – samt besetztem Schubkarren. Dabei sind nicht nur Kraft- und Gleichgewicht gefragt, sondern auch Fantasie, denn neben den Schnellsten erhalten auch die besten Kostüme Preise.

Dieses Jahr holte das Team "Die Schneckentreiber" (Daniel Krause und Wolfgang Steingärtner) den Titel in neuer Rekordzeit (24,75 Sekunden) und erhielt dafür den Maibaum; Zweite wurden die "Schiebstarter" (Matthias Schiebat und Julia Schmidt).

Als originellste Kostümierung entschied sich die Jury dieses Mal für das Team "Mrs. Doubtfire" (Harald Dinkelmeier und Andreas Lutz), wofür es einen Hammer Schinken gab. Lutz ist auch der Ideengeber und Hauptorganisator der Schubkarrengaudi. Einen Sonderpreis erhielt das Team "Die Schwarzwaldklinik" alias Irene Mößner und Birgit Lutz, die als Oberschwester Hildegard und Patientin mit einem ungefähr einhundert Jahre alten Holzschubkarren antraten.

Nach dem Schubkarren-Spektakel ging es zum Festplatz an der Dorfschule, wo bereits ein Holzofen wartete, in dem vom Dietfurt-Neapolitaner Enzo frische Pizzen wie am Fließband produziert wurden, die bei den Besuchern reißenden Absatz fanden. Anschließend wurde bis in den frühen Morgen gefeiert und getanzt.

Am Sonntag gab es nach dem Gottesdienst Haxn und Giger sowie später von den Dorffrauen selbstgebackene Küchle, Torten und Kuchen. Für die Kinder waren einige Stationen unter anderem von der Feuerwehr aufgebaut, die für Kurzweil sorgten. Ein paar Regenschauer zwischendurch taten dem Fest keinen Abbruch.

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