Konzert im Freien

Klassik-Open-Air findet im Schlosshof Treuchtlingen statt

Leiter der Lokalredaktion Schwabacher Tagblatt
Jürgen Karg

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19.6.2021, 06:01 Uhr
Die Fränkische Kammerphilharmonie gestaltet das Klassik-Open-Air im Schlosshof mit Werken von Mozart und Händel.

Die Fränkische Kammerphilharmonie gestaltet das Klassik-Open-Air im Schlosshof mit Werken von Mozart und Händel. © Foto: Archiv Fränkische Kammerphilharmonie

Vor stimmungsvoller Kulisse wird es in diesem Jahr wieder ein Klassik-Open-Air-Konzert in der Altmühlstadtgeben. Am Samstag, 26. Juni, um 19 Uhr, veranstaltet die Stadt Treuchtlingen zusammen mit dem Volksbildungswerk (VBW) Treuchtlingen im idyllischen Hof des Stadtschlosses Treuchtlingen ein Serenadenkonzert mit Werken von Händel und Mozart.

Zu Gast wird die Fränkische Kammerphilharmonie (Konzertmeister und Organisation: Roman Strößner, Dirigent: Benedikt Ofner) sein. Als Solist konnte Strößner den Oboisten Salvador Ortis Badal aus Nürnberg gewinnen. Er wird an diesem Abend das Oboenkonzert zu Gehör bringen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Stadthalle in Treuchtlingen statt.

Tickets nur im Vorverkauf

Karten für diese Veranstaltung (zwölf Euro, zehn Euro ermäßigt) gibt es ausschließlich im Vorverkauf in der Tourismus-Information im Stadtschloss Treuchtlingen. Aufgrund der Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist der Verkauf von Karten an der Abendkasse nicht möglich.

Es wurde ein erlesenes und stimmungsvolles Programm zusammengestellt. Die Fränkische Kammerphilharmonie spielt in folgender Besetzung: drei Violinen I, drei Violinen II, zwei Bratschen, ein Cello, ein Kontrabass, zwei Oboen und zwei Hörner.

Zu Beginn erklingt die Ouvertüre "Der Einzug der Königin von Saba" von Georg Friedrich Händel. Im Anschluss kann sich das Publikum auf das Oboenkonzert in C-Dur, KV 314 von W. A. Mozart, freuen. Mit diesem Werk zeigt Mozart das gesamte Klangspektrum der Oboe, die zuerst virtuos klangvoll, dann melancholisch und schließlich gewitzt einer launischen Diva gleicht.

Heiterer Ausklang

Zum Schluss steht die Sinfonie Nr. 29 in A-Dur von W. A. Mozart auf dem Programm, eine der frühen und bekanntesten Sinfonien Mozarts in dieser Besetzung. Ein bemerkenswert fein gearbeitetes und zugleich heiteres Werk und damit bestens geeignet als Abschluss eines lauen Sommer-Konzertabends.


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Die fränkische Kammerphilharmonie wurde im Jahre 2011 von Konzertmeister Roman Strößner und Kontrabassist Friedemann Pods gegründet. Das Orchester hat sich zu einem gefragten Klangkörper im fränkischen Raum entwickelt.

Inzwischen konnte der aus München stammende Dirigent Benedikt Ofner als künstlerischer Leiter der Fränkischen Kammerphilharmonie gewonnen werden. Es empfiehlt sich ein rechtzeitiges Sichern von Eintrittskarten, denn aufgrund der Corona-Pandemie sind nur 75 Besucherinnen und Besucher zugelassen.

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