Stichflamme über dem Nagelberg: Das war der Grund

Patrick Shaw
Patrick Shaw

Redaktion Treuchtlinger Kurier

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Eine hohe Stichflamme war am Dienstag (23. März) neben der B2 unterhalb des Nagelbergs auf Höhe von Schambach zu sehen war. Grund für das Feuer waren Arbeiten der N-Ergie an der dortigen Gasleitung.

Eine hohe Stichflamme war am Dienstag (23. März) neben der B2 unterhalb des Nagelbergs auf Höhe von Schambach zu sehen war. Grund für das Feuer waren Arbeiten der N-Ergie an der dortigen Gasleitung. © Patrick Shaw

Etliche Anwohner und auch die Polizei waren zunächst irritiert von dem weithin sichtbaren Feuer. Tatsächlich war es eine Gasflamme, die Mitarbeiter der N-Ergie dort absichtlich entzündet hatten.

Die Arbeiten an der Gasleitung waren laut N-Ergie ordnungsgemäß angemeldet - einiges Aufsehen erzeugten sie dennoch.

Die Arbeiten an der Gasleitung waren laut N-Ergie ordnungsgemäß angemeldet - einiges Aufsehen erzeugten sie dennoch. © Patrick Shaw

An einer Gasleitung sollte ein Rohrstück mit einem veralteter Kondensat-Sammler ausgetauscht werden. Dieser fing früher Feuchtigkeit aus dem Erdgas auf und leitete es ab, wird aber heute nicht mehr gebraucht.


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Um das Teilstück zu wechseln, musste jedoch zunächst das Gas aus der Leitung – und dafür ist das Abfackeln laut N-Ergie klimaschonender, als das Gas einfach entweichen zu lassen. Denn Erdgas besteht größtenteils aus Methan, das in seiner klimaschädigenden Wirkung etwa 25 Mal so stark wie das bei der Verbrennung entstehende Kohlendioxid ist.

Etwa fünf Stunden lang brannte so bei Schambach die Flamme, dann konnten sich die Arbeiter ans Werk machen.

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