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Allergieauslösende Raupen befallen Bäume in der Region

Gehäufte Vorkommen im Landkreis Würzburg bekannt - 12.06.2019 13:30 Uhr

Die Haare der Goldafterraupe können schwere allergische Reaktionen auslösen. © Jessica Tokarek - Landratsamt Würzburg


Das Landratsamt warnte in einer Pressemitteilung vor der sogenannten Goldafterraupe, die sich gerne an einer Vielzahl von Gehölzen einnistet. Dort leben sie in Gespinstnestern, die sie tagsüber zur Nahrungsaufnahme verlassen.

Die Raupen können dem Menschen durchaus unangenehm werden: Ihre Raupen können starke allergische Reaktionen auslösen, die sich in großflächigen Ausschlägen mit starkem Juckreiz und Schmerzen äußern. Bei besonders empfindlichen Personen kann es durch das Einatmen zu gefährlichen Atemwegsreaktionen kommen.

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Aus diesen Gründen rät das Landratsamt Würzburg dringend dazu, Kontakt mit den Raupen und ihren Gespinsten zu vermeiden. Ebenfalls sollten betroffene Gemeinden die befallenen Bereiche großzügig absperren. Der Unteren Naturschutzbehörde sind gehäufte Vorkommen im südlichen Landkreis Würzburg bekannt.

Die Raupen des Goldafters erkennt man an ihrem dunkelbraunen Körper mit weißen Rückenflecken und rotbraunen Brennhaaren. Nicht zu verwechseln sind sie mit der unbehaarten Gespinstmotte. Die Gespinste dieser völlig ungefährlichen Raupenart sitzen normalerweise im gesamten Geäst, die der Goldafterraupe fast ausschließlich an den Astspitzen. 

amh

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