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Als Wücks Club-Debüt gegen Dortmund traumhaft geriet

Ein Heimspiel, das Spaß machte: FCN-Youngster beugte einst den BVB - 16.02.2019 10:26 Uhr

Die Szene, die im April 1992 im Städtischen Stadion zum umstrittenen Elfmeter führte: Christian Wück setzt nach dem Zweikampf mit Günter Kutowski zum Flug an. © NN-Archiv / Schlagintweit


Am 3. April 1992 stürmt Christian Wück vom Anpfiff weg - und ist beim herrlichen 2:1-Heimerfolg gegen den BVB an beiden Nürnberger Treffern beteiligt. "Mein erstes Spiel von Beginn an, ein Riesenerlebnis", rekapituliert dies der Mann, der die erste Pleite des Tabellenführers nach 19 Partien ohne Niederlage besiegelt.

Städtisches Stadion, Flutlicht, Bengalo-Show: Diese Bilder hat Christian Wück heute noch ebenso präsent wie die zwölfte Minute. Die Minute, in welcher der 18-jährige Startelf-Debütant die Führung des FCN auf den Weg bringt. "Ich versuche in hohem Tempo vors Tor zu kommen. Es gibt eine Berührung. Ich mache noch einen Schritt und komme zu Fall", erinnert sich der Unterfranke an den damals von ihm herausgeholten Elfmeter. Mit Gegenspieler “Kutte“ Kutowski hat Wück die Szene abschließend geklärt: "Er weiß, dass er mich berührt hat. Ich weiß, dass ich weiterlaufen hätte können." Sergio Zarate ist es schon damals egal, Nürnbergs Zaubermaus verwandelt den Strafstoß sicher.

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Wenig später ärgert Wück den BVB erneut: Mit dem Kopf lässt er Keeper Stefan Klos keine Abwehrchance, stockt so auf 2:0 auf. Die Westfalen antworten durch Stéphane Chapuisat mit dem Anschlusstreffer und drängen fortan auf den Ausgleich, den ihnen ein großartiger Andi Köpke im Club-Tor jedoch verwehrt. "In dieser Saison passte alles. Das war ein optimaler Einstieg ins Profi-Geschäft. Besser kann es für einen Newcomer nicht laufen", sagt Wück. Das mit dem Besser-kann-es-nicht-laufen würde man beim Einstand von Boris Schommers und Marek Mintal, dem neuen Nürnberger Trainerduo, gerne so auch am Montag hören.

  

 

  

Andreas Pöllinger

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