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Nach Motorradunfall in den USA: Spendenkampagne für Altdorferin

Familie sammelt im Internet für den Rücktransport aus den USA - 23.11.2020 13:23 Uhr

Die Hilfsbereitschaft für Katharina Preu ist groß. Knapp 27.000 Euro wurden für die Altdorferin bereits über die Internetplattform "gofundme" gespendet. Geld, dass die Familie nach eigenen Angaben dringend braucht. Sie versuchen Katharina zurück nach Deutschland zu holen, nachdem sie einen schweren Motorradunfall hatte. Auf "gofundme" wird ihr Schicksal geschildert.

Demnach machte Katharina am 10. Oktober mit ihrem Freund Cameron eine Motorradtour in den Caynons nahe Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah. Dort lebt Katharina laut ihrer Familie bei ihren Freunden und arbeitet dort als Nanny für die sechs Kinder. Außerdem ist sie Guide und Reitlehrerin in den Bergen und arbeitet zusätzlich dazu im Krankenhaus, um ihr Studium zur “Nurse“ finanzieren und abschließen zu können.

Verhängnis auf dem Heimweg

An jenem 10. Oktober wechselt auf dem Heimweg jedoch ein Auto direkt vor ihnen die Spur. "Katha versuchte zu bremsen, kam von der Spur ab und stürzte samt Motorrad. Cam, der hinter ihr fuhr, konnte rechtzeitig bremsen und war Sekunden nachdem sie zu Boden ging bei ihr. Er ist ein erfahrener Rettungsassistent und leistete sofort erste Hilfe. Katha war bewusstlos. Nach einigen Minuten war der Rettungswagen da und sie wurde innerhalb von 45 Minuten nach dem Unfall in den OP gebracht."

Sie erlitt trotz umfangreicher Schutzkleidung und Helm ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, ein gebrochenes Schulterblatt, ein gebrochenes Schlüsselbein, eine Bänderverletzung am Fuß und mehrere Schürfwunden.

Mehrfach operiert

Inzwischen ist sie mehrfach operiert worden, auch am Kopf. "Unsere liebe Katha hat bereits einiges hinter sich, hat aber trotzdem noch einen sehr langen Weg mit einer weiteren Operation und Reha vor sich", schreibt die Familie, die bei ihr in den USA ist.

Das geht allerdings nur eine begrenzte Zeit. Deshalb "wollen wir Katha nach Deutschland zurück transportieren lassen. Leider zahlt die Krankenkasse keinen Ambulanzflug und somit kommen erhebliche Kosten auf uns zu", so die Familie.

nn

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