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Böller verbieten? Das sagen Franken zum Silvesterfeuerwerk

Umweltsünde oder schöne Tradition - Meinungen der Bürger gehen auseinander - 27.11.2019 12:29 Uhr

In wenigen Wochen ist es soweit: Das Jahr 2019 endet und die Silvesterfeier steht wieder vor der Tür. Viele Menschen feiern den Jahreswechsel traditionell mit dem Abfeuern von Feuerwerkskörpern, was jedoch nicht nur einen großen Spaß bereitet, sondern auch erhebliche Mengen an Feinstaub in die Umwelt befördert und viel Lärm erzeugt. Deshalb werden auch die Stimmen der Feuerwerksgegner in letzter Zeit immer lauter. Die deutsche Umwelthilfe beantragte sogar bereits in 96 Kommunen ein Verbot des alljährlichen Silvesterfeuerwerks.

In den meisten Fällen beziehen sie sich auf die Altstädte, Festungen und Brücken – vor allem in der Nähe von brandempfindlichen und historischen Gebäuden sowie an besonders belebten Plätzen. Seit dem Jahr 2000 sind in Nürnberg im Bereich der Burg Feuerwerkskörper verboten. Nachdem die Lorenzkirche in den vergangenen Jahren immer wieder gezielt beschossen worden sei, gebe es seit zwei Jahren einen neuen Verbotsbereich rund um die Kirche. Die Stadt München beruft sich in diesem Jahr nach Angaben einer Sprecherin auf eine Gefahreneinschätzung der Polizei und hat ein komplettes Feuerwerksverbot in der Altstadt und Fußgängerzone erlassen. In Augsburg gibt es rund um den Rathausplatz ein Verbot.

Doch was sagen die Bewohner zum Feuerwerk und einem möglichen Verbot? Wir haben uns in Ansbach umgehört.

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Umweltsünde oder Tradition: Das halten die Franken vom Feuerwerk

Jahr für Jahr begrüßen Fans von Böllern und Raketen das neue Jahr mit einer oft gewaltigen Lichtershow. Viele Kommunen stellen sich inzwischen aus Umwelt- und Sicherheitsgründen gegen das Silvesterfeuerwerk - und haben ein Verbot in Teilen der Innenstädte erlassen. Doch wie stehen eigentlich die Bürger selbst zum Böller-Verbot? Wir haben uns in Ansbach umgehört.


Zirlik, Pfannenschmidt, Wünsch, Beer, Glöckner

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