Freitag, 16.04.2021

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Geflügelpest: Landratsamt Ansbach mahnt zur Vorsicht

Erreger aus NRW - 60 Betriebe in Süddeutschland betroffen - 31.03.2021 10:14 Uhr

Betroffen sind nach derzeitigen Informationen etwa 60 Geflügelhaltungen über ganz Süddeutschland verteilt. Aufgrund der bisher durchgeführten Meldungen besteht bei zahlreichen dieser Haltungen nun ebenfalls der Verdacht auf Geflügelpest. Bei Abgabe der Tiere hatte der Herkunftsbestand noch keinen Verdacht auf die Geflügelpest (HPAI).


Geflügelpest im Nürnberger Land: Hühner müssen in den Stall


Derzeit arbeiten die Behörden an der Nachverfolgung der Lieferwege des Betriebs aus Nordrhein-Westfalen. Tiere wurden im gesamten Bundesgebiet verkauft, mit Schwerpunkt in Baden-Württemberg. Aus dem Landkreis Ansbach und der Stadt Ansbach sind bisher noch keine belieferten Betriebe entdeckt oder gemeldet worden.

Landratsamt Ansbach mahnt zur Vorsicht

Da im Landkreis Ansbach und der Stadt Ansbach derzeit Aufstallpflicht für empfängliches Geflügel besteht, sollten Hobbyhalter die Bestände entweder erst nach Abflauen der aktuell hohen Seuchengefahr aufstocken oder erst dann neu begründen. Bei entsprechender Planung können Hobbyhalter auch auf lokale Vermarktungswege, z.B. über örtliche Kleintierzuchtvereine oder auf seltene Haustierrassen usw. zurückgreifen.

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Gefahr für Tier und Mensch: Alle Fakten zur Vogelgrippe

Die Vogelgrippe hat bereits Hunderttausende Tiere das Leben gekostet - nicht nur, weil Hühner oder Puten meist innerhalb weniger Tage an der Infektion sterben, sondern auch weil in betroffenen Nutztierbetrieben der gesamte Bestand gekeult werden muss. Das Virus ist aber nicht nur für Vögel gefährlich.



Geflügelhalter, die vor kurzem Junghennen oder Jungenten zugekauft haben und deren Bestand bisher noch nicht angemeldet ist, werden gebeten, sich beim Veterinäramt Ansbach unter 0981/468-8001 oder veterinaeramt@landratsamt-ansbach.de zu melden. Plötzliche Krankheits- oder Todesfälle bei mehreren Tieren im Bestand (Hühner, Puten, Enten, Gänse) legen einen Ausbruch einer Tierseuche nahe und sollten ebenfalls unverzüglich beim Veterinäramt angezeigt werden.

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