Dienstag, 10.12.2019

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Martin Stümpfig

Martin Stümpfig, Landtagsabgeordneter der Grünen aus Feuchtwangen © Büro Stümpfig


Name:

Martin Stümpfig


Alter:

49


Beruf:

Umweltingenieur


Wohnort:

Feuchtwangen


Partei:

Die Grünen


Im Landtag:

seit 2013


E-Mail:

kontakt@martin-stuempfig.de

Website

www.martin-stuempfig.de



Wo liegen Stärken und Schwächen Ihres Wahlkreises?

Mein Stimmkreis Ansbach Nord ist sehr vielfältig: ländlich strukturiert, aber gleichzeitig mit hoher eigener Wertschöpfung. Die Region hat viel zu bieten, nicht nur Naturräume und Naherholungswert, sondern auch gut aufgestellte, mittelständische Betriebe, erneuerbare Energien, Landwirtschaft und ein gutes Kulturangebot. Die Schwächen sehe ich im öffentlichen Nahverkehr, der schlecht ausgebaut ist. Sorgen mache ich mir um den ungezügelten Flächenfraß – der Landkreis Ansbach ist hier trauriger Spitzenreiter in Bayern! Den Zusammenhalt der Region, gleichwertige Lebensbedingungen und eine nachhaltige Wirtschaftsweise mit Reduzierung des Flächenverbrauchs – dafür möchte ich mich weiter einsetzen.

Warum können gerade Sie etwas bewirken?

Wir Grünen stehen für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen: sauberes Wasser, gesunde Böden, gesundes Essen, saubere Luft, saubere Energie. Als Umweltingenieur und ehemaliger Klimaschutzbeauftragter der Stadt Ansbach kann ich hier viel praxisnah einbringen. In der Fraktion bin ich deshalb auch für die Bereiche Energie, Klimaschutz und Landesplanung zuständig. Unsere Wirtschaft, die Landwirtschaft müssen wir ändern und Ressourcenschutz, Klimaschutz sowie Artenschutz eine maßgebliche Rolle geben. Technisch haben wir für alles Lösungen – die Politik muss nur wollen. Hier will ich kräftig anschieben.

Wie viel Einfluss hat die Landespolitik?

Die Landespolitik kann nicht alles alleine entscheiden. Gerade im Energiebereich wird fast alles in Berlin geregelt. Aber es gibt Spielräume – am Beispiel Windkraft sieht man, wie ein Bundesland einen Ausbau komplett blockieren kann. Wir haben Spielraum – den sollten wir aber auch zu etwas Positivem nutzen. Wir haben eine sehr gute bayerische Verfassung und gerade in der Bildungspolitik, dem Klimaschutz, der Landesplanung, der umweltfreundlichen Mobilität haben wir viele Handlungsspielräume. Die gilt es zu nutzen. Die CSU-Staatsregierung hat in den letzten Monaten das Bild Bayerns aber in Deutschland und Europa massiv in Misskredit gebracht durch populistische Alleingänge – so funktioniert gute Landespolitik nicht!

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