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"Playboy"-Wahl: Fränkin will Playmate des Jahres werden

Marisa Ehret ist eine der Kandidatinnen bei der Wahl des Männermagazins - 05.12.2020 12:53 Uhr

"Ich habe mich schon immer gerne gezeigt", sagt die Fränkin Marisa Ehret.

05.12.2020 © Nicholas Ferres


Auf dem Cover des Männermagazins zu sein, "das ist schon ein verrücktes Gefühl", erzählt die Fränkin. Ganz stolz habe ihre Mutter das Magazin, das für erotische Fotos bekannt ist, gekauft. Ihre ganze Familie stehe hinter ihr, sagt die 24-Jährige, die aus einem Dorf in der Nähe von Ansbach kommt. "Ab und zu wird schon getuschelt", sagt sie. "Aber da steh ich drüber. Ich provozier auch ganz gerne", sagt sie und kichert. Eigentlich sei sie ganz bodenständig, erzählt die Automobilkauffrau, die nicht in erster Linie von der steilen Modelkarriere träumt, sondern von einem Mann und einer Familie. "Ein Mädchen vom Land kann auch sexy sein und sich so präsentieren", lautet ihre Botschaft. "Ich habe mich schon immer gerne gezeigt", sagt sie.

Wer wird das Playmate des Jahres? Die Fränkin (rechts) ist auf dem Cover des Männermagazin zu sehen .

05.12.2020 © Playboy


Die Idee, sich vor der Kamera auszuziehen,war zunächst eine ganz private Sache. Damals schenkte sie ihrem damaligen Freund einen Adventskalender mit sexy Fotos von sich. "Da habe ich gemerkt, dass mir das Spaß macht", erzählt Ehret. Sie begann nebenher zu modeln und bewarb sich immer wieder beim Playboy. 2019 hatte sie dann Erfolg und durfte eine ganze Bilderstrecke für das Männermagazin in Palm Springs machen. Als Plamayte des Monats Mai wurden die erotischen Fotos dieses Jahr veröffentlicht. "Für mich ist das Kunst und hat nichts mit Pornografie zu tun", betont Ehret, die sich auch auf Instagram gerne leicht bekleidet oder nackt in erotischen Posen zeigt und mittlerweile über 19 000 Follower auf der Social-Media-Plattform hat.

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Das Shooting für das aktuelle Playboy-Cover fand im November in Andernach in Rheinland-Pfalz statt - unter Corona-Hygienebedingungen. "Das war schon etwas schwierig", sagt sie. Wegen der Pandemie konnten auch nur sieben der zwölf Kandidatinnen anreisen. Für den "Playboy" zu modeln, sei schon etwas ganz Besonderes: "Es gibt Visagisten und Stylisten. Wenn man glänzt, wird sofort nachgepudert. Man fühlt sich wie eine Prinzessin", sagt Ehret und rät allen Frauen, die ähnliche Ambitionen haben: "Geht nur zu professionellen Fotografen, hört euch um, wer seriös ist und hört auf euer Bauchgefühl."

Abstimmung im Internet

Dass sämtliche Veranstaltungen, die auch das Männermagazin gemacht hätte, wegen der Pandemie ausfallen, findet sie schon ärgerlich. Ansonsten genießt sie aber auch die Ruhe. "Eine Partyqueen bin ich sowieso nicht", sagt die 24-Jährige. Mit ihren zwei Chihuahuas geht sie jeden Tag spazieren. Eine "Sportfanatikerin" ist sie nicht, sie achtet eher auf gesunde Ernährung. "Vegetarisch, denn Fleisch mag ich nicht", sagt sie. Weihnachten verbringt sie im kleinen Familienkreis, mit den Eltern und ihrer jüngeren Schwester. Für Silvester hat sie noch keine Pläne.


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Jetzt hofft Ehret, dass viele Leute für sie bei der Wahl zum Playmate des Jahres abstimmen. Und wer weiß, vielleicht ist die schöne Fränkin dann ja bald als einzige auf dem Titelbild zu sehen.


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