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Stark, stärker, Agnes: Ansbacherin ließ bei TV-Show Reifen fliegen

"Ich will für meine Kinder gewinnen" - doch in der ersten Runde war Schluss - 03.05.2019 16:27 Uhr

"Ich will für meine Kinder gewinnen", sagte die 37-jährige Ansbacherin immer wieder in den Einspielern vor ihrem Wettkampf bei der ProSieben-Show "Superhero Germany". Am Ende hat es leider nicht gereicht. Rutkowski ist bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Dass sie dennoch eine besonders starke Frau ist, hat die vierfache Mutter am vergangenen Samstag ganz Deutschland bewiesen. Die Alleinerziehende praktiziert bereits seit drei Jahren die Trainingsmethode Crossfit in der Ansbacher Industriestraße. Muskelkraft, Ausdauer und Schnelligkeit trainiert die 37-Jährige dort fünf Mal in der Woche.

"Ich war zuerst lange im Fitnessstudio, aber das hat mir irgendwann nicht mehr gereicht", erzählt Rutkowski. "Als ich dann mit dem Crossfit angefangen habe, habe ich gemerkt, dass ich gar nicht so fit bin. Meine Muskeln waren verkürzt. Jetzt trainiere ich den gesamten Körper". Die 37-Jährige erfährt für ihren Sport aber nicht nur Verständnis. "Beim Crossfit werden eben auch Muskelpartien stark ausgeprägt, die man vielleicht nicht unbedingt so sehen will, wenn man ein Abendkleid trägt", erzählt sie. "Manche raten mir auch weniger die Arme oder den Rücken zu trainieren", sagt die Ansbacherin. Doch Rutkowski hat in der ganzheitlichen Sportart ihre Leidenschaft gefunden.

Auf Instagram wurde sie schließlich auf das Bewerbungsverfahren für die Show "Superhero Germany" aufmerksam. Nach einem selbstgedrehten Video, einem Interview und einem Fitnesstest in Köln stand fest: Der Sender will die Ansbacherin für seine Sendung. Der Siegerin winken 25.000 Euro Gewinn.

Am vergangenen Samstag stand Agnes Rutkowski dann in dem großen Kölner Fernseh-Studio und musste gegen die Wettkämpferin Annika Reifen über einen großen Stein-Quader wuchten. Knapp verlor Rutkowski das Kopf-an-Kopf-Rennen. "Ich hatte mir mehr erhofft", sagt die 37-Jährige kurz nach dem verlorenen Game. "Ich finde es schade", sie hätte sich den Sieg vor allem auch für ihre Kinder sehr gewünscht. Die waren ebenfalls mit vor Ort - und die kleine Tochter nahm ihre Mutter nach dem Wettkampf noch vor laufenden Kameras in die Arme.

vek

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