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Stichwahl in Ansbach: Tag der Entscheidung für Seidel und Deffner

Wer darf die Stadt künftig leiten? - 30.03.2014 11:16 Uhr

Bleibt Carda Seidel Oberbürgermeisterin in Ansbach? Am 30. März entscheidet sich dies in der Stichwahl. © dpa


Die Wahl in Ansbach war im Vorfeld als eine der spannendsten der Region gehandelt worden. Und so kam es dann auch: Carda Seidel (parteilos) und Thomas Deffner (CSU) treten am 30. März noch einmal gegeneinander an. Auf Seidel, die für BAP und ödp angetreten war, entfielen laut dem vorläufigen Ergebnis insgesamt 40,93 Prozent der Stimmen, auf ihren Konkurrenten Deffner, dem ersten CSU-Kandidaten seit 24 Jahren hingegen 25,14 Prozent. Damit heißt es jetzt: Stichwahl. Bei dem Abstand von 15 Prozentpunkten scheint eine Wiederwahl Seidels sicher.

Alle anderen Kandidaten liegen mehr oder weniger abgeschlagen hinten: Martin Porzner (SPD) folgt mit 14,23 Prozent, dahinter kommt Elke Homm-Vogel für die Freien Wähler mit 7,27 Prozent. Boris-André Meyer, der für die Offene Linke angetreten war, holt 6,27 Prozent, Christian Schoen von den Grünen 5,68 Prozent. Schlusslicht ist Rüdiger Silberer (FDP und Piraten) mit 0,49 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung sank auf unter 50 Prozent. Von 32.251 Wahlberechtigten nutzten nur 15.875 (49,22 Prozent) ihre Stimme. 2008 war der Wert mit 54,51 Prozent schon einer der kleinsten im Landkreis gewesen. Heuer lag nur noch Bruckberg drunter. 

vh

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