Große Umfrage

Auf Weihnachtsbeleuchtung verzichten? Das sagen unsere User

Azeglio Elia Hupfer
Azeglio Elia Hupfer

Online-Redaktion

27.9.2022, 15:39 Uhr
Sollte es wegen der Energiekrise derart geschmückte Häuser und Gärten dieses Jahr nicht geben? Wenn es nach der Deutschen Umwelthilfe geht, dann ja.

© IMAGO/Rene Traut Sollte es wegen der Energiekrise derart geschmückte Häuser und Gärten dieses Jahr nicht geben? Wenn es nach der Deutschen Umwelthilfe geht, dann ja.

Die Deutsche Umwelthilfe hat Anfang der Woche angesichts der Energiekrise und auch wegen des Klimaschutzes den Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung in Städten und Privathaushalten gefordert. "In diesem Winter sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass sowohl auf die Weihnachtsbeleuchtung in Städten, wie auch die der Häuser und Wohnungen verzichtet wird", sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

In einer Umfrage auf nordbayern.de wollten wir von unseren Leserinnen und Lesern wissen, ob sie sich vorstellen könnten, auf Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten. Bei über 400 abgegebenen Stimmen neigt die Mehrheit dazu, nicht bei der Weihnachtsbeleuchtung sparen zu wollen. 68 Prozent tendierten zu der Antwort "Nein, wir verzichten schon auf so viel, Weihnachten muss leuchtend sein." 27 Prozent sprachen sich für einen Verzicht aus und wählten die Option "Ja, das spart Geld, ist gut für die Umwelt und solidarisch in der Krise." (Stand 27. September 14 Uhr)

Auf ein ähnliches Ergebnis kommt ein Facebook-Voting auf der nordbayern-Seite. Hier wollen 65 Prozent der Teilnehmenden nicht auf Weihnachtsbeleuchtung verzichten. 27 Prozent sind zu Einsparungen bereit.

"Da die Beleuchtung großteils aus Kerzen besteht, lass ich mir die nicht nehmen!!! Und die zwei, drei Lichterketten stürzen uns auch nicht mehr in den Ruin", schreibt ein Facebook-User unter die Abstimmung. Ein anderer freut sich über sein Dasein als Weihnachtsmuffel: "Wow, dieses Jahr kommt es mir endlich zugute, dass ich ein absoluter Grinch bin." Auf nordbayern.de schreibt "LeSti": "Die öffentlich, also aus Steuern, bezahlte Beleuchtung maximal zu reduzieren, halte ich für absolut geboten."

"Solange die Elektroautos weiterhin auf der Straße bleiben dürfen, trotz 'Energiekrise', beleuchte ich zu Weihnachten meine Dekoration, die viel weniger Strom verbraucht", schreibt eine Userin auf Facebook.

"Eine dezente Beleuchtung reicht. Man muss es nicht übertreiben", Aussagen wie diese lassen sich in den Kommentaren auch immer wieder finden. Eine Nutzerin auf Facebook schreibt: "Ich finde auch, dass so üppige Beleuchtung nicht sein muss. Generell. Jetzt in diesen Zeiten reicht auch dezentere Beleuchtung. Am besten energiesparend (LED)."

Es gibt auch konstruktive Ansätze. In den Kommentaren auf nordbayern.de schlägt "frbauer" vor: "Dass die Weihnachtsbeleuchtung in den Städten vielleicht mal weggelassen wird, halte ich aber für durchaus sinnvoll. Das kostet ja nicht nur Geld für den Strom, und die Einsparungen könnte man vielleicht in den ÖPNV stecken, um die Menschen zum Beispiel mal mit einem Billigticket zum Weihnachts-Shopping in die Städte zu locken."

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