Das sind die neuen Coronaregeln

2G-Plus für Freilandmuseum und Franken-Therme

Stefan Blank

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24.11.2021, 09:55 Uhr
2G-plus und maximal 300 Gäste zugleich: Das gilt ab heute in der Franken-Therme. 

2G-plus und maximal 300 Gäste zugleich: Das gilt ab heute in der Franken-Therme.  © Stefan Blank, NN

Die verschärften Maßnahmen und Einschränkungen aufgrund der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie in Bayern haben auch die beiden Besuchermagnete der Kurstadt erreicht: Sowohl im Fränkischen Freilandmuseum als auch in der Franken-Therme gelten ab dem heutigen Mittwoch die 2G-plus-Regeln, rein darf nur, wer einen Impf- oder Genesenen-Nachweis sowie einen negativen Antigen-Schnelltest aus einer Apotheke oder einem Testzentrum, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorzeigt. Die Verantwortlichen erwarten deutlich weniger Gäste – gerade im in dieser Jahreszeit ansonsten sehr beliebten Badetempel.


„Wir haben schon 2G gewaltig an den Besucherzahlen gemerkt“, sagt Oliver Fink, einer der Geschäftsführer der Franken-Therme im Gespräch mit der WZ. Im Schnitt würden seit dem 9. November aktuell im Durchschnitt rund 500 bis 600 Tagesgäste gezählt, „bei 100 Prozent Kosten“, sagt Fink. Die Angebote wollen die Verantwortlichen der Therme derzeit nicht einschränken, Badehallen, Saunabereich und Wellness bleiben offen. „Wir müssen aber die Besucherzahl weiter reglementieren“, erklärt Oliver Fink. So dürfen ab heute nur noch 300 Gäste zeitgleich in der Therme sein, zuvor waren es noch 750.

Strenge Hygieneregeln

Weiter auf einem „sehr hohen Standard“ bleiben die Hygienemaßnahmen. Die Regeln für den Einlass sind in Therme – das gilt auch für Wellness- und Kosmetikanwendungen, nicht jedoch für die Physiotherapie – und Freilandmuseum: genesen oder geimpft sowie als „plus“ getestet. Als genesen gilt, wer ein positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage aber nicht länger als sechs Monate zurückliegt, vorlegt. Für den Impfnachweis muss die vollständige Impfung mindestens 14 Tage vergangen sein. Zudem wird Personalausweis, Führerschein oder Reisepass zur Identifikation verlangt.


Von 2G-plus betroffen ist auch das Fränkische Freilandmuseum, obwohl sich das Geschehen auf dem rund 45 Hektar großen Museumsgelände zum größten Teil an der frischen Luft abspielt. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres. Wie auch in der Therme besteht im Eingangsbereich des Museums sowie in den geöffneten historischen Häusern zudem eine FFP2-Masken-Pflicht. „Hiervon ausgenommen sind Kinder bis fünf Jahre, Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag müssen eine medizinische Gesichtsmaske tragen“, teilt Pressesprecherin Ute Rauschenbach mit.


„Das trifft uns schon hart“, sagt Rauschenbach über die neuen Vorgaben. Mit der bisherigen Besucherbilanz war das Museum „noch relativ zufrieden“, vor allem, wenn man bedenke, dass erst im Mai wieder gestartet werden durfte. „Und die beiden Frühjahrsmonate fehlen uns einfach“, sagt Rauschenbach. Vom 1. Januar bis 31. Oktober kamen dennoch 76 746 Gäste ins Freilandmuseum, davon 13 712 im Oktober. Das Museum ist derweil in den Wintermodus eingestiegen, was bedeutet, dass die Öffnungszeiten aktuell Dienstag bis Samstag von 10.30 bis 16 Uhr sind, Sonntags kann das Museum von 10 bis 16.30 Uhr besucht werden. Der letzte reguläre Öffnungstag vor der Winterpause ist Sonntag, 12. Dezember, ein Winteröffnungstag ist am Donnerstag, 6. Januar geplant. Auch der Saisonstart 2022 ist terminiert: Samstag, 5. März.

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