"Aus den eigenen Reihen": Wer wird Christian Schmidt's Nachfolger?

12.6.2021, 13:00 Uhr
Nach dem für viele überraschenden Rückzug von Christian Schmidt als CSU-Direktkandidat für die Bundestagswahl, braucht die Partei schnell Ersatz. 

Nach dem für viele überraschenden Rückzug von Christian Schmidt als CSU-Direktkandidat für die Bundestagswahl, braucht die Partei schnell Ersatz.  © dpa

Videokonferenz folgt auf Videokonferenz, Kandidatennamen werden in den Ring geworfen – einen wirklichen Favoriten gibt es aber weiter nicht. Nach dem für viele, auch in den eigenen Reihen, überraschenden Rückzug von Christian Schmidt als CSU-Direktkandidat für die Bundestagswahl, braucht die Partei schnell Ersatz. Eine Entscheidung könnte schon in der übernächsten Woche fallen.

Freitagabend wurde wieder diskutiert zwischen Mitgliedern der Vorstandsgremien der drei Kreisverbände Neustadt-Bad Windsheim, Fürth-Land und Fürth, heute könnten dann schon die Einladungen zur nötigen Delegiertenversammlung rausgehen, sagte Werner Stieglitz, CSU-Bundeswahlkreisgeschäftsführer, im Gespräch mit der WZ.

Schließlich muss bis 19. Juli ein Kandidat feststehen. Oder eben eine Kandidatin, die wohl aus dem Landkreis Fürth kommen soll. "Wir sind noch in der Beratungsphase, es schaut aber sehr gut aus", sagte Stieglitz. Nachdem der Fürther Landrat Matthias Dießl und Veitsbronns Marco Kistner bereits abgesagt haben, wäre auch ein Bewerber, der nicht aus einem der drei Kreisverbände kommt, eine Option gewesen. Das schloss Stieglitz aber klar aus. "Es ist eine oder einer aus den eigenen Reihen."

Ziel sei es laut Stieglitz, dass sich die Kreisvorsitzenden Hans Herold, Matthias Dießl und Thomas Winning auf einen Vorschlag einigen, der den 160 Delegierten präsentiert werden soll. Die Abstimmungsgespräche laufen aber "sehr harmonisch, es gibt kein Gehaue und Gesteche", berichtet der Geschäftsführer der Christsozialen im Bundeswahlkreis Fürth. Und diese laufen, "bis weißer Rauch aufsteigt".

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