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Sonntag, 25.10.2020

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Beichte: 13-Jährige hat Stoß nur erfunden

Mehrere Stunden lag ein Mädchen unterkühlt hilflos auf der Straße. - 08.10.2020 22:30 Uhr

Der Polizei gestand das Mädchen schließlich, was wirklich passiert war.

© colourbox.com


Der Angriff auf ein 13-jähriges Mädchen auf einem Radweg bei Ansbach war nur vorgetäuscht. Das gestand letztlich die mutmaßlich von einem Mann vom Fahrrad geschubste Schülerin, berichtet die Polizei. 

Das Mädchen war am Dienstagabend eine ganze zeitlang hilflos neben dem Radweg gelegen und schrie um Hilfe. Bereits unterkühlt, wurde sie letztlich gefunden.

Sie erklärte, dass sie mit der Situation überfordert gewesen sei. Denn sie war bereits zu spät, im Dunkeln, auf dem Nachhauseweg und stürzte dann ohne Fremdeinwirkung. Der Akku ihres Mobiltelefons sei leer gewesen und sie habe sich nicht anders zu helfen gewusst, als an Ort und Stelle auszuharren. Die 13-Jährige dachte sich deshalb die Geschichte aus, dass ein Mann, der seinen Hund ausführte, sie vom Rad gestoßen hätte.


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