Montag, 22.04.2019

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Der Freibad-Sommer kann kommen

Im Bad Windsheimer Bad laufen die Vorbereitungen für die neue Saison auf Hochtouren. - 15.04.2019 17:12 Uhr

Das Becken im Bad Windsheimer Freibad ist gefüllt. Auch die Wasserattraktionen funktionieren bei einem Test durch Marco Seydewitz einwandfrei. Jetzt müssen Blockheizkraftwerk und dann später auch die Sonne das Wasser noch erwärmen. Foto: Gerhard Krämer


Entspannt blickt Marco Seydewitz, Fachangestellter für den Bäderbetrieb, über das mittlerweile mit Wasser vollgelaufene 1000 Quadratmeter große Becken. "Wir sind fast fertig", sagt er zum Stand der Vorbereitungen. Jetzt wird das derzeit noch 13 Grad Celsius kalte Wasser auf 23 Grad durch ein Blockheizkraftwerk aufgeheizt. "Vielleicht werden es in diesem Jahr auch 24 Grad Celsius", meint Seydewitz.

Am 18. März wurde das alte Wasser abgelassen. Es folgten intensive Reinigungsarbeiten. "Eine grobe Säuberung, dann ein feines Nachputzen", beschreibt es Seydewitz.

Zwischen Riesenrutsche und Planschbecken für die Kleinen ist in der Zeit ohne Badebetrieb ein Stück Weg angelegt worden. An anderen Stellen sind notwendige Ausbesserungen erfolgt. Auch der erste Rasenschnitt ist gemacht. Für den Beckenrand werden noch neue Sonnenschirme beschafft, denn das vergangene Jahr mit seinem Besucherrekord habe gezeigt, dass die Besucher gerne an schattigen Plätzen zusammenstehen.

Dem sommerlichen Badevergnügen mitten im Grünen steht also nichts mehr im Wege, wenn es denn die Sonne wieder gut meint. Am 1. Mai öffnet das Bad um 10 Uhr. An diesem Tag ist auch wieder freier Eintritt.

Die Eintrittspreise sind laut Stadtwerkeleiter Thomas Hartlehnert gleich geblieben. Im Mai gibt es auch wieder Frühbucherrabatte für die Dauerkarten. Ermäßigte Eintrittspreise gibt es in der kommenden Saison erstmals für Senioren.

Was es noch nicht gibt, ist laut Hartlehnert eine Kooperation mit dem Burgbernheimer Freibad. "Da gibt es noch keine Absprache", bekennt er. Vom "Freibadspaß hoch vier", also mit einer gekauften Dauerkarte in die Freibäder Bad Windsheim, Neustadt, Nördlingen und Dinkelsbühl gehen zu dürfen, ist derzeit nur noch Dinkelsbühl übriggeblieben. Da wurden laut Hartlehnert in der vergangenen Saison zwölf Eintritte von Dinkelsbühlern in Bad Windsheim registriert, umgekehrt dürfte es ähnlich gewesen sein.

GERHARD KRÄMER

  

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