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Dreck fressen: Motorsportler wirbeln zwei Tage lang Staub auf

Bestes Wetter lockt Zuschauer nach Westheim – Anspruchsvolles Gelände - 23.08.2015 17:53 Uhr

Auf den Weiten der Felder am Westheimer Ortsrand ist neben dem Beherrschen der Maschine auch deren Leistungsvermögen ausschlaggebend. © Hans-Bernd Glanz


Am Wochenende war der Auto- und Motorrad-Club (AMC) Bad Windsheim Ausrichter des achten Laufs der Internationalen Meisterschaft der Interessengemeinschaft Enduro.

An die rund 260 Starter stellt die bestens präparierte Strecke im Steinbruch und auf den abgeernteten Feldern höchste Ansprüche: Fahrerisches Können und Geschicklichkeit sind gefragt. Im Übungsgelände des AMC mit seinen teils tückischen Abbrüchen und Kanten ist das "Popometer" des Fahrers, sein Gefühl für die Eigenschaften der Maschine und der Beschaffenheit des Geländes, ausschlaggebend für den Kampf um die Plätze.

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Können und Geschick: Internationale Enduro-Meisterschaft

Packende Zweikämpfe und meterhohen Sprüngen: Auf den Feldern am Westheimer Ortsrand ist neben dem Beherrschen der Maschine auch deren Leistungsvermögen ausschlaggebend. Auf der langen Geraden wird die Maschine bis an die Leistungsgrenze hochgedreht und Gas gegeben.


Auffallend viele Streckenposten stehen an den Gefahrenstellen, warnen die Fahrer vor besonders tückischen Abschnitten. Während der Anspannung im Rennen könnte der Adrenalin-Kick des einen oder anderen Teilnehmers vielleicht zu groß, das eigene Können und die Fähigkeiten des Motorrades überschätzt werden. Sicherheit hat beim AMC Bad Windsheim oberste Priorität.

Packende Zweikämpfe

Auf den Weiten der Felder am Westheimer Ortsrand ist neben dem Beherrschen der Maschine auch deren Leistungsvermögen ausschlaggebend. Auf der langen Geraden wird, bevor es zurück ins hügelige Gelände geht, die Maschine bis an die Leistungsgrenze hochgedreht und Gas gegeben. Packende Zweikämpfe mit meterhohen Sprüngen sind zu sehen, aber auch das faire Zurückstecken und Ausweichen für einen schnelleren Fahrer-Kollegen – spektakuläre Renneindrücke für die zahlreichen Zuschauer.

Die offensichtliche Fairness und gegenseitige Rücksichtnahme ist ein Kennzeichen des Rennvölkchens, das sich kennt. Der Samstagvormittag gehörte den Startern der Klassen 12 und 13 (Kids) von 65 bis 85 Kubizentimetern.

Ab 12 Uhr durften die Fahrer des Jedermannslaufes Rennatmosphäre schnuppern, ab 15 Uhr war das Feld beim Battle of Twin, Team und Classic auf der Piste. Am Sonntagmorgen ging es für neun AMC-Fahrer bei den Youngtimern, Damen, Senioren, Oldies, Youngster und Super-Oldies auf die Strecke, die Sportfahrer kämpften ab 13 Uhr um die Plätze. 

Hans-Bernd Glanz

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