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Ex-Cluberer Stark ist bei der Hertha ein Dauerbrenner

Kein Berliner stand in dieser Saison länger auf dem Platz - 23.02.2021 15:36 Uhr

Auch zum Mitspieler Trösten ist Niklas Stark bei der Hertha zur Stelle.

22.02.2021 © ANNEGRET HILSE


Punktgleich mit Arminia Bielefeld, das auf dem Abstiegs-Relegationsrang der Fußball-Bundesliga liegt. 18 Zähler aus 22 Spielen – und nun mit Pál Dárdai nach den Trainern Ante Covic, Jürgen Klinsmann, Alexander Nouri und Bruno Labbadia wieder den Coach, der da war, als Niklas Stark im August 2015 vom 1. FC Nürnberg zu Hertha BSC Berlin gewechselt war. Für den aus Ipsheim stammenden 25-Jährigen läuft es persönlich solide in diesen Wochen, laut Fachmagazin kicker - dort hat er einen Notendurchschnitt in den 22 Einsätzen von 3,48 erreicht - ist es "keine schlechte Saison". Seit Wochen führt Niklas Stark die Hertha auch als Kapitän aufs Feld und sprach vor der 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig am Sonntag in einer digitalen Medienrunde unter anderem über seine Einsatzbilanz, die Situation der Hertha und auch Pál Dárdai.

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Kein Hertha-Kicker stand in dieser Runde bisher länger auf dem Platz als Niklas Stark, der inzwischen bei 163 Bundesligaspielen angelangt ist. Unter Labbadia spielte Stark meistens auf der Sechser-Position, seitdem der etatmäßige Kapitän und Abwehrchef Dedryck Boyata verletzt ist, rückte der Franke wieder in die Innenverteidigung. Der kicker schreibt: "Nach schwierigen eineinhalb Jahren, die im Januar 2020 in einem Wechselwunsch gipfelten, hat der U-21-Europameister von 2017 die Kurve bekommen."


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Niklas Stark selbst sagte vergangene Woche über seine Einsatzbilanz: "Das ist ganz angenehm, aber nicht das Wichtigste. Ich hätte lieber ein paar Punkte mehr auf dem Konto und dafür die eine oder andere Minute weniger gespielt. Aber klar bin ich froh, dass ich so lange auf dem Platz gestanden habe." Selbst sieht sich der zweifache deutsche Nationalspieler unter Dárdai "erstmal auf der Innenverteidiger-Position. Was das Trainerteam dann entscheiden wird, ist abzuwarten." Stark sagte aber auch: "Ich hau’ auf jeder Position alles rein."

Mit Dardai zum Ligaverbleib?

Der Trainerverschleiß an seinen Stationen, beim Club – für den FCN debütierte Stark im April 2013 in Liga Eins – und der Hertha, ist enorm: Michael Wiesinger, Roger Prinzen, Gertjan Verbeek, Valérien Ismaël, René Weiler und dann in Berlin von Dárdai bis Dárdai, über den Niklas Stark sagt: "Pál ist Pál, er hat sich nicht viel verändert. Er ist ein Fußballer. Er weiß, wie es uns geht, was wir brauchen und worauf es ankommt." Aber: "Der eine möchte es so, der andere so. Es ist natürlich erstmal was Neues, wo man über Tage und Wochen rausfinden muss, wie der Trainer es haben will."

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Nun geht es für die Hertha um den Ligaverbleib. "Wir werden alles reinhauen, um den Abstieg zu verhindern. Jeder kann die Tabelle lesen. Jeder weiß, dass es jetzt um Punkte geht. Jeder hat den Willen, da unten rauszukommen. Deshalb werden wir die nächsten Spiele so angehen, dass wir Punkte mitnehmen – egal wie. Wenn Schönspielen nicht geht, müssen wir auch mal dazwischenhauen. Wichtig sind jetzt die Punkte. Danach muss sich jeder richten."

STEFAN BLANK

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