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Gemeinschaftshaus Neuherberg eingeweiht

Bürger zeigten viel Eigeninitiative - 19.09.2012 16:08 Uhr

Bürgermeister Gerhard Wunderlich und Ortssprecher Dieter Förster (rechts) bei der Schlüsselübergabe, den Segen Gottes für das Dorfgemeinschaftshaus erbat Pfarrer Bernd Feldner. © Barbara Glowatzki


Zwischen einer ersten Besichtigung durch Architektin Daniela Rupsch im November 2007 und der Fertigstel­lung des Gebäudes, so wie es sich jetzt präsentiert, liegt eine lange Zeit. Schließlich waren zunächst auch nur ein Umbau und die Schaffung eines Jugendraumes geplant. Doch im Zuge der Dorferneuerung eröffneten sich neue Möglichkei­ten, und so stand plötzlich der Punkt „Bau eines Dorfge­meinschaftshau­ses“ auf der Tages­ordnung des Ge­meinderates, be­richtete Bürgermeister Gerhard Wun­derlich bei seiner Einweihungsrede rückblickend.

Mit Fördermitteln, einem gehöri­gen Eigenanteil der Gemeinde Er­gersheim und viel Eigenleistung der Bürger wurden die Kosten für den Um- und Anbau in Höhe von rund 311.000 Euro schließlich aufgebracht. Von allen Rednern der Einweihungs­feier wurde die Einsatzbereitschaft der Neuherberger Bürger gelobt, die sich mit 3000 Arbeitsstunden am Bau ihres Dorfgemeinschaftshauses rege und ausdauernd beteiligten. Aber auch die zahlreichen Sachspenden, vom Baumaterial bis zu Besteck und Geschirr für die Küche, fanden dan­kend Erwähnung.

Pfarrer Bernd Feldner segnete die neue Einrichtung, bevor Wunderlich die Schlüssel an Gemeinderat und Ortssprecher Dieter Förster übergab. Mit Stolz präsentierte dieser die neu­en Räume der Öffentlichkeit. Zu den vielen Arbeitsstunden auf der Bau­stelle erklärte er: „Es hat der Dorfge­meinschaft insgesamt gut getan und sie zusammengeschweißt.“

Jeder leistete seinen Beitrag

Der Bürgerschaft steht nun ein mit Tischen, Stühlen und einer Theke aus­gestatteter, freundlich gestalteter Ge­meinschaftsraum zur Verfügung. Gro­ße Glastüren führen direkt auf die hinter dem Haus gelegene Terrasse, die in den Spiel­platz übergeht, der gelungen in die Planung einbezo­gen wurde.

Die Freiwillige Feuer­wehr stellte die finanziellen Mittel für eine Multimedia-Anlage mit Beamer zur Verfügung. Die Küche, die ebenso wie ein stattlicher Zuschuss zur Theke der Jagdgenossenschaft zu verdanken ist, sowie sanitäre Anlagen, alles bar­rierefrei und rollstuhlgerecht, ergän­zen das Ganze.

Die Landjugend erhielt einen eige­nen Raum, der mit einer von den Ju­gendlichen selbst gebauten Theke, mit Dartscheibe, Musikanlage, ge­mütlicher Sitzecke und einem Flach­bildschirm nicht nur die Vorausset­zung für gesellige Fußballabende, sondern für einen beliebten Treff­punkt bietet. Die Feuerwehrgerätehalle blieb im Bestand unberührt. Beheizt wird das Gebäude aus dem örtlichen Nahwär­menetz. Der Platz vor dem Dorfge­meinschaftshaus bis zur Kirche wird in einem weiteren Schritt als Teil der Dorferneuerung neu gestaltet werden. 

Barbara Glowatzki

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