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Göttfert will für die SPD den Bürgermeister-Sessel erobern

Bad Windsheimer Sozialdemokraten nominiert für die Stadtratswahl je zwölf Frauen und Männer - 30.11.2019 18:27 Uhr

Die Stadtratskandidaten der SPD, soweit sie bei der Nominierungsversammlung anwesend waren: (hinten, von links) Arne Borg, Christian Bauer, Mikail Özdil, Gunther Frank, Siegfried Göttfert, Ronald Reichenberg, Gerhard Schüsterl, Thomas Lunz, Matthias Oberth, (vorne, von links) Ismene Dingfelder, Sabine Detsch, Petra Negendank, Atiye Toptas, Hannelore Bauer, Waltraud Rohr, Monika Ziegler und Alessa Lunz. © Günter Blank


Am Ende der Versammlung der SPD zur Erstellung der Kandidatenliste für die Stadtratswahl tat Ortsvereinsvorsitzender Siegfried Göttfert öffentlich kund, sich um das höchste politische Amt in der Stadt bewerben zu wollen. Die Nominierung des 56-Jährigen soll im Januar erfolgen.

Am Donnerstag standen aber zunächst die Stadtratskandidaten im Mittelpunkt des Interesses. Anders als 2014 wartet die SPD dieses Mal mit 24 Kandidaten auf, rund ein Drittel von ihnen gehören der Partei jedoch nicht an. Für manche überraschend von Null auf Platz zwei in den SPD-Charts hochgeschossen ist Sabine Detsch. Die Vorsitzende des Fördervereins Klosterchor und historische Stadtbücherei liegt damit noch vor den vier aktuellen SPD-Ratsmitgliedern Matthias Oberth, Petra Negendank, Ronald Reichenberg und Ismene Dingfelder, welche in dieser Reihenfolge die Plätze drei bis sechs belegen. Jüngste Kandidatin ist die 27-jährige Alessa Lunz, Kirsten Kandert und Gerhard Schüsterl sind mit ihren 64 Jahren die ältesten.

Siegfried Göttfert, von Beruf Fuhrunternehmer, verwies mit Stolz auf die 50-prozentige Frauenquote der SPD-Liste, während es die Partei mit dem C im Namen auf gerade mal "vier Damen" gebracht habe. Ehe SPD-Unterbezirksgeschäftsführerin Marlen Laurien die Genossen durch das komplizierte Wahlverfahren manövrierte – letztlich waren zwölf der Anwesenden abstimmungsberechtigt –, stellten sich die Kandidaten kurz vor. Die Wahlkampfrhetorik, die hierbei von den Amts- und Mandatsträgern aufblitzte, richtete sich vor allem gegen die örtliche CSU und Bürgermeister Bernhard Kisch.

Matthias Oberth arbeitete sich am CSU-Motto "Gemeinsam. Erfolgreich. Weiter" ab. Dass es mit dem Gemeinsamen nicht weit her sei, habe sich kurz nach der Wahl 2014 bei der Ermittlung der Bürgermeister-Stellvertreter gezeigt. Erfolg vermochte er vor allem dem Bürgermeister nicht zu attestieren – Stichworte: Bahnhof, Sammeltaxi, Stadtbus, Hospitalstiftung und Kochbräu-Areal. Und das "Weiter" erachtet er als "Maximaldrohung der CSU".

Listenführer Siegfried Göttfert "möchte etwas für Bad Windsheim tun und das mit unserer sozialdemokratischen Basis in Einklang bringen", denn, so der designierte Bürgermeisterkandidat der SPD: "Es geht um Menschen, und das sollte im Vordergrund stehen."
Die Kandidatenliste der SPD Bad Windsheim

1. Siegfried Göttfert (56 Jahre)

2. Sabine Detsch (58)

3. Matthias Oberth (56)

4. Petra Negendank (58)

5. Ronald Reichenberg (59)

6. Ismene Dingfelder (56)

7. Philipp Gröbel (31)

8. Ute Horak (57)

9. Mikail Özdil (52)

10. Atiye Toptas (57)

11. Gerhard Schüsterl (64)

12. Alessa Lunz (27)

13. Christian Bauer (38)

14. Claudia Dentzer (56)

15. Thomas Lunz (58)

16. Angelika Borg-Rogowski (54)

17. Don Fertinger (54)

18. Monika Ziegler (54)

19. Frank Beuschel (57)

20. Hannelore Bauer (36)

21. Kirsten Kandert (64)

22. Gunther Frank (56)

23. Waltraud Rohr (56)

24. Arne Borg (55)

Günter Blank

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