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Göttfert will sich um Bad Windsheim kümmern

Der 56-Jährige ist nun offiziell als Bürgermeisterkandidat der SPD nominiert - 11.01.2020 23:47 Uhr

Nun ist es offiziell: Siegfried Göttfert ist der Bürgermeister-Kandidat der Bad Windsheimer Sozialdemokraten. © Stefan Blank


Siegfried Göttfert (SPD) zieht sein dunkles Sakko aus, krempelt die Ärmel seines fliederfarbenen Hemdes nach oben und sagt: "Ihr fragt euch sicher: Isser aufgeregt? Ich kann euch versichern: Ich bin’s." Kurz darauf ist Göttfert auch offiziell Bürgermeister-Kandidat der Sozialdemokraten.

Viel braucht es nicht, um die 23 Anwesenden der Aufstellungskonferenz des Bürgermeisterkandidaten der SPD zu überzeugen. Seine Parteikollegen stehen hinter ihm, nach einer halben Stunde ist es beschlossen: Die zwölf Wahlberechtigten haben allesamt Göttferts Namen auf die roten Wahlzettel geschrieben.

Die Kurstädter können, wenn am morgigen Sonntag auch die WiR ihren Kandidaten bestimmt hat, am 15. März zwischen vier Kandidaten für das Amt des Stadtoberhauptes wählen. Es sei ein Zeichen für den amtierenden Bürgermeister Bernhard Kisch, dass fast alle "relevanten Parteien" einen Kandidaten ins Rennen schicken, sagt Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, Matthias Oberth. Ein Zeichen dafür, dass in den vergangenen sechs Jahren nicht alles ideal gelaufen ist. "Diese Parteien sind der Meinung, dass sie einiges besser machen können", meint Oberth.

"Ich kann das Rad nicht neu erfinden, aber ich kann es sich schneller drehen lassen", sagt Göttfert. Den "Dornröschenschlaf" verhindern, nicht nur Dinge anstoßen, sondern sich den Problemen der nächsten Jahre stellen – das sei seine Mission. Konkret nannte er unter anderem die Errichtung eines städtischen Kindergartens oder die Bürgermeistersprechstunde, bei der er den Menschen zuhören wolle – auch in den Ortsteilen. Einen roten Faden, der sich durch die Stadt zieht, wolle er. Einen solchen hält er schließlich auch auf dem Titel der Flyer, die bereits gedruckt auf dem Tisch liegen, und bei seiner Rede selbst symbolisch in den Händen.

ANNA FRANCK

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