Montag, 22.04.2019

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Großer Andrang beim 7. Bad Windsheimer Gelenksymposium

Die zehn Vorträge kamen bei den Besuchern sehr gut an - 09.04.2019 20:53 Uhr

Zum spannenden Thema Halswirbelsäule sowohl in der fach- und hausärztlichen wie in der physiotherapeutischen Praxis hieß Chefarzt Dr. Mathias Bender Allgemeinmediziner, Orthopäden, Physiotherapeuten sowie interessiertes Fachpersonal zum berufsgruppenübergreifenden Fachkongress willkommen. © Harald Munzinger


"Das spannende Thema der Halswirbelsäule war ein eigenes Symposium wert. In der fach- und hausärztlichen Praxis gehören Beschwerden in dieser Region ebenso zum täglichen Brot, wie in der physiotherapeutischen Praxis", erklärte Chefarzt Dr. Mathias Bender bei der Eröffnung. In diesem Jahr gab es zehn halbstündige Vorträge, die von den Besuchern sehr gut angenommen wurden. Aufgrund der positiven Resonanz und des guten Zuspruchs mit rund 200 Besuchern wird die Veranstaltung jährlich angeboten und widmet sich jedes Jahr einem anderen Teilbereich des Körpers.

"Es lebe der Optimist"

"Die Teilnehmer konnten sich erneut auf eine interessante, interdisziplinäre und kurzweilige Veranstaltung im Kur- und Kongress-Center in Bad Windsheim freuen", fuhr Bender fort. Referentin Christine Hamilton erläuterte in ihrem Fachvortrag die Psychoedukation als eins der neuesten Trends im Bereich der modernen Behandlung von Rückenschmerzen. Diese verursachen neben körperliche Einschränkungen im Alltag auch eine Reihe von psychischen Symptomen wie beispielsweise Angst vor einer misslungenen Therapie, die den gesamten Behandlungsverlauf negativ beeinflussen können.

"Der Mediziner berücksichtigt die psychischen Aspekte bei der Therapie und ‚erzieht‘ den Patienten zum positiven Umgang mit der Erkrankung: Es lebe der Optimist", war Christine Hamiltons Botschaft. Dieses Thema wird an der Hochschule Rhein-Neckar intensiv erforscht. Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Konstatin Beinert stellte weitreichende Aspekte der Psychoedukation vor. "Die Halswirbelsäule ist zwar ein kleiner Bereich des Körpers, allerdings sind die Auswirkungen von Erkrankungen an dieser Region enorm. Die Beschwerden sind oft nicht lokal begrenzt, sondern können den gesamten Körper betreffen. Deshalb ist die Halswirbelsäule gerade für die physikalische Therapie von großer Bedeutung", erklärte eine Teilnehmerin des Symposiums.

Namhafte Referenten vor Ort

Der Kongress informierte sowohl über die Grundlagen und Diagnostik wie auch über die konservative und operative Therapie. Ebenso wurden die Physiotherapie im gesamten Behandlungsprozess wie auch die Nachsorge und das Komplikationsmanagement beleuchtet. Hierzu wurden wieder namhafte Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet verpflichtet, die für ein fachlich hoch qualitatives Symposium stehen.

Neben dem abwechslungsreichen Vortragsprogramm konnten sich die Besucher an zahlreichen Ständen über aktuelle medizinische Entwicklungen der Pharma- und Medizintechnik-Industrie sowie Angebote und Behandlungsmöglichkeiten der Region informieren.  

nb

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