In Ipsheim wird über "Zero Waste"-Erfahrungen informiert

22.10.2019, 18:48 Uhr
Lediglich ein Glas voll Restmüll hat sich 2018 bei Anne Tieseler angesammelt, wie sie dies selbst  dokumentierte.

Lediglich ein Glas voll Restmüll hat sich 2018 bei Anne Tieseler angesammelt, wie sie dies selbst dokumentierte. © Tieseler

Jürgen Osterlänger hat von der "Zero Waste Gruppe des Bluepingu e.V. aus Nürnberg Anne, Richard und Roland als Referenten zu Gast und zu deren Tipps "Nachhaltigkeitsanfänger ebenso wie fortgeschrittene Müllvermeider eingeladen".

"Ich wollte etwas tun um besser und umweltverträglicher zu leben – inmitten unserer heutigen Gesellschaft", schildert Anne Tieseler ihren Weg zu "Zero Waste", also "Null Müll". Sieben Jahre nach dieser Entscheidung führe man weiterhin ein ganz normales Leben. Jedoch produziere (fast) keinen Müll, habe mehr Zeit und Geld, denke ganzheitlich und fühle sich gesünder und zufriedener.

Tieseler: "Wir leben einen minimalistischen, bio-veganen, zero waste Lebensstil, der zu unseren Bedürfnissen passt. Wir lernen ständig dazu". Nun freue man sich in Ipsheim auf Tipps, Fragen und Antworten. "Lasst uns gemeinsam etwas bewegen, ohne auf Politik und Wirtschaft zu warten!" ermuntert Anne Tieseler zu der mit " Zero Waste" zur Nachhaltigkeit strebenden Philosophie. Sie verfolgt das Ziel, "ein Leben zu führen, bei dem möglichst wenig Abfall produziert und Rohstoffe nicht vergeudet werden". Erreicht werden soll dies "insbesondere durch Konsumverweigerung, Abfallvermeidung Reparaturen, Wiederverwendung, Kompostierung und Recycling.

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