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Montag, 14.06.2021

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Ipsheimer Weinberglauf: 375 Wettkämpfer mühen sich ab

Jürgen Wittmann vom LAC Quelle Fürth dominiert den Hauptlauf - 11.09.2016 18:18 Uhr

Die kräftezehrenden Steigungen an den Bergen machten besonders den Hobbyläufern zu schaffen.

11.09.2016 © Kerstin Böhm


Jürgen Wittmann (LAC Quelle Fürth) dominierte den Hauptlauf mit 21:18,5. Christin Hermann (TSV Burghaslach) lief als erste Frau nach 26:10,6 min in den Zielkanal. Beide Läufer sind gleichzeitig Mittelfränkische/r Berglaufmeister/in 2016.

Der schnellste Läufer des TSV Ispheim war an diesem Abend Michael Kuhr mit einer Zeit von 22:40,1 min. Der Athlet rannte als fünfter im Gesamteinlauf über die Ziellinie.

Bilderstrecke zum Thema

Von der Sonne verwöhnt: Der 17. Weinberglauf in Ipsheim

Wie schon im Vorjahr war der Weinberglauf des TSV Ipsheim auch 2016 von der Sonne verwöhnt. Kein Wunder also, dass die Läuferinnen und Läufer aus nah und fern in die Weinbaugemeinde strömten, um ihre Kräfte bei der 17. Auflage der reizvollen Veranstaltung zu messen.


Philipp Dingfelder vom TSV Ipsheim siegte mit einer Zeit von 4:45,1 beim Schülerlauf. 5:33,1 min benötigte Johanna Schmidt (FC Gollhofen), um mit ihrem Namen bei den Mädchen die Siegerliste u beginnen.
Roland Rigotti (TSV 1862 Neuburg) führt die Reihenfolge im Hobbylauf an. Seine Zeit in diesem Jahr 8:56,6 min. Das weibliche Pendant dazu ist Katharina Schmidt aus Gollhofen (10:49,5 min). Die gleichen Läufer sind auch in der Siegerliste 2015 auf den ersten Plätzen zu finden.

Nach dem Lauf gibt's Gulaschsuppe

58 Mädchen und Jungen maßen sich auf der 1200 m langen Schülerstrecke. Den 68 Hobbyläufern stand zu Beginn des Wettkampfes eine 2400 m lange Strecke bevor. Exakt 249 Athleten standen unter dem Startband und begaben sich beim Hauptlauf auf die 5800 m Distanz, dabei hatten sie einen Höhenunterschied von 100 m zu überwinden. Der angebotene Kleidertransport und der Fahrservice wurden sehr gerne in Anspruch genommen. Im Weinberghaus erwartete die Läufer und Gäste aus ganz Nordbayern unter anderem die traditionelle Gulaschsuppe.

Die stärkste Gruppe stellte der Gastgeber mit 68 Athleten. Daraus erwuchsen am Ende des Wettkampfes zehn erste Plätze. Mit einer 19-köpfigen Gruppe war die Westmittelfränkische Lebenshilfe am Start. Von Menschen mit Behinderung, über Mitarbeiter, bis hin zu Vorgesetzten stellten sie die große Gemeinschaft heraus. Zusammen Sport zu treiben ist ihnen ein wichtiges Anliegen. „Dies ist gelebte Inklusion“ betonten die Verantwortlichen des TSV bei verschiedenen Gelegenheiten.

Finisher-Fotos können heruntergeladen werden

65 Helfer sorgten ab 13:00 Uhr für einen reibungslosen Ablauf. Alle 375 Teilnehmer aus mehr als 90 Vereinen und ohne Gruppennamen fanden Gefallen an einem hochwertigen und ansprechend gestalteten Funktions-Shirt, das sie bei der Anmeldung in ihrer Größe auswählen konnten. Die drei Erstplatzierten jeder Altersklasse bei den Erwachsenen freuten sich über Ipsheimer Rotling. Gold, Silber oder Bronze-Medaille war der Lohn für die drei Teilnehmer auf dem Treppchen bei den Schülerläufen.

Jeder kann sich zusätzlich noch eine weitere Urkunde mit seinem Finisher-Foto unter www.tsv-ipsheim.de herunterladen. Ein Zielvideo für jeden Läufer erinnert die Athleten zudem an ihren Zieleinlauf. Außerdem sind dort die Ergebnisliste und viele Bilder zu finden.

Ernst Ripka

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