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Freitag, 03.04.2020

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Jürgen Heckel: Bürgermeisterkandidat für Bad Windsheim

Name:

Jürgen Heckel


Alter:

55


Beruf:

Selbständiger Fotografenmeister


Wohnort:

Bad Windsheim


Partei:

WiR e.V.


Liste:

WiR - Windsheimer und Ortsteilbürger ins Rathaus


Website

https://www.juergen-heckel.de



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Das Miteinander, die Zusammenarbeit und das WiR-Gefühl. Wir müssen dringend das Miteinander in den verschiedenen Bereichen verbessern. Dies ist für mich die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Fraktionen im Stadtrat, der Verwaltung, den städtischen Betrieben und unseren verschiedenen Gesellschaften. Die Bürgerschaft möchte ich aktiv einbinden und Anliegen, Anfragen und Wünsche ernst nehmen. Die vor uns liegenden Aufgaben und Ziele, z.B. Attraktivitätssteigerung der Altstadt, kommunale Wohnungsbaugesellschaft für Stadt & Ortsteile, auch für sozialen Wohnungsbau, Bau einer Veranstaltungshalle/Eventhalle mit Kino und bezahlbaren Mieten, Rad- und Fußgängerkonzepte im Kurpark und der gesamten Stadt, Begehbarkeit der Straßenoberflächen für alle, auch Personen mit Beeinträchtigungen, in vielen Bereichen der Stadt, Beförderungsmöglichkeit für die Bürger in der Stadt & den Ortsteilen, Kulturprogrammpunkte, Ausrichtung einer Landesgartenschau. Diese Punkte können wir nur dann erfolgreich bewältigen, wenn es uns gelingt ein WiR-Gefühl zu entwickeln: Außerdem: S-Bahn ähnlicher Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg über Bad Windsheim bis nach Rothenburg, natürlich mit Barrierefreiheit; Einführung von Begrüßungsempfängen für Neubürger; Bad Windsheim und Ortsteile „RÄUMEN“ auf zur Verschönerung des Stadt- bzw. Ortsbildes. Damit wir vorwärts kommen, müssen alle Punkte endlich gelebt werden. Beispielhaft stehen hierfür die Wiedereinführung einer offenen transparenten Kommunikation und Information der Bürgerschaft von den getroffenen Stadtratsentscheidungen. Regelmäßige Ortsbegehungen in der Stadt und Ortsteilen, sowie die Wiedereinführung einer Bürgerfragestunde vor den Stadtratssitzungen. Ich strebe eine partnerschaftliche, freundschaftliche Zusammenarbeit mit den umliegenden Kommunen an. Ich würde gerne meine Amtszeit unter das Motto stellen „Das Miteinander, die Zusammenarbeit und das Wirgefühl als Erfolgsmodell für Bad Windsheim“

Das größte Ärgernis in meiner Gemeinde/Stadt/in meinem Landkreis ist…

dass viele Ideen und Anregungen im Stadtrat, in Workshops, in Bürgerveranstaltungen entwickelt werden, aber dann in der Schublade verschwinden. Deshalb haben wir uns auch nicht weiterentwickelt, wir zeigen uns konzeptlos. Eine lähmende Gleichgültigkeit, fehlendes Engagement und Handlungsstau spüren die Bürger auch bei der Erledigung der Alltagsarbeit. Mit für die Stadt/Ortsteile wichtigen Themen kommen wir nicht weiter: Beispielhaft nenne ich eine attraktive Bebauung des Kochbräugeländes, mit Frequenzbringern, der geplante Neubau unserer Hospitalstiftung, die Schaffung einer Achse vom Kurpark über die Altstadt bis zum Fränkischen Freilandmuseum. Unsere Innenstadt wird, trotz Citymanager, unattraktiver, Leerstände und desolate Straßenoberflächen prägen immer mehr das Stadtbild. Unsere liebenswerte Stadt hat es verdient, dass man sich endlich um diese ernsthaft annimmt und nicht nur schöne Worte darüber verliert. Andere Städte wie Wassertrüdingen und Tirschenreuth zeigen uns, mit welchen Mitteln, Strategien und Engagement man negativen Entwicklungen begegnen kann. Ein wesentliches Instrument hierfür ist unter anderem eine zielstrebige und konsequente Vorgehensweise bei der die Anliegen der Bürger, Hausbesitzer, Investoren ernst genommen und miteinander in Einklang gebracht werden. Außerdem müssen wir dringend unsere Hausaufgaben, z.B. ein ganzheitliches Stadtmarketingkonzept mit Bebauungsplänen umsetzen. Für eine zukunftsfähige Umsetzung von Projekten und Ideen fehlt uns jedoch der Leitfaden für die ganze Stadt sowie ein Parkraumkonzept. Wir leben derzeit mit Entscheidungen nach „Gutsherrenart“, nämlich aus den Bauch heraus. Mit Schranken vor den Parkplätzen am Kur- und Kongresscenter und der Therme haben die Aufsichtsräte der KKT erneut signalisiert, dass die Meinung der Bürger nicht erwünscht ist. Ohne Rücksichtnahme auf das Empfinden der Bürger wurde die bisherige „Willkommenskultur“ der Stadt und Ihrer Bürger bedauerlicherweise zu den Akten gelegt.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

• für die Verbesserung der Verkehrsanbindung von Bad Windsheim mit einem S-Bahn ähnlichen Anschluss an die Großräume • für den Aus- und Aufbau von nachhaltigen und umweltfreundlichen Energiestrukturen • für den sorgfältigen Umgang mit der Natur, dem Erhalt unserer Landschaft, Wälder und Streuobstwiesen • für den weiteren Erhalt und Ausbau des Kreiskrankenhausstandortes Bad Windsheim und damit für die Sicherung der ambulanten und medizinischen Versorgung unserer Bürger • für die Stärkung des Schulstandortes mit weiteren Fachrichtungen

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